zur Navigation springen

FC Hansa Rostock : „Haben die Qualität gesteigert“

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa-Cheftrainer Christian Brand zu seinem 29-Mann-Kader am Ende des Winter-Transferfensters

svz.de von
erstellt am 04.Feb.2016 | 08:00 Uhr

Dichtes Gedränge in der Kabine beim Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock: Nach Schließung des Transferfensters im Winter haben die Norddeutschen 29 Spieler im Profikader. Trainer Christian Brand erhofft sich davon vor allem die Qual der Wahl. „Wir haben das ja nicht gemacht, um den Kader aufzufüllen. Wir haben Leute geholt, damit wir die Qualität steigern und am Ende mehr Punkte holen. Einzig darum geht es“, sagt der Coach, der angesichts der großen Spieleranzahl keine Bedenken vor schlechter Stimmung hat: „Die Spieler müssen sich vor allem selber bei Laune halten. Sie sind in jedem Training gefordert.“

Allerdings schränkt Brand auch ein, dass ihm aktuell nicht der komplette Kader zur Verfügung stehen würde. Tommy Grupe, Aleksandar Stevanovic (beide im Aufbau nach Kreuzbandriss), Markus Gröger (Schulter ausgekugelt) und Soufian Benyamina (Schienbeinbruch) fallen noch mehrere Wochen oder sogar Monate verletzungsbedingt aus. Zudem war Christian Dorda (Rippenprellung) zuletzt nicht dabei, gestern Vormittag fehlte auch Michael Gardawski (beide individuell trainiert). „Wir hatten 23 Spieler inklusive drei Torhüter im Training“, sagt Christian Brand.

Mit dem Ergebnis der Transferperiode ist der 43-Jährige unter dem Strich zufrieden. „Absolut, das ist okay. Wir wollten gerne drei, vier Leute holen, wenn es geht. Wir sind dabei ruhig geblieben und haben intensiv den Markt beobachtet. Wir sind überzeugt, dass die Spieler, die wir geholt haben, uns auch weiterhelfen“, so der Cheftrainer, der keine Probleme damit hatte, bis zum letzten Tag der Transferfrist abzuwarten: „In dem Geschäft ist es einfach wichtig, dass man die Ruhe bewahrt.“

Mit den drei Offensivkräften Ronny Garbuschewski (von Liga-Konkurrent Energie Cottbus), Christer Youssef (vereinslos) und Melvin Platje (vom französischen Zweitligisten Stade Brest) erhoffen sich die Rostocker vor allem mehr Durchschlagskraft im Angriff. Ob die Norddeutschen allerdings in der Zukunft wieder mit zwei Spitzen auflaufen werden, ließ Christian Brand noch offen. „Es ist variabel und hängt auch vom Matchplan für den jeweiligen Gegner ab.“

Des Weiteren will der Fußball-Lehrer zunächst abwarten, wie sich die Neuzugänge einfügen. „Wir müssen erst einmal schauen, wie die Mannschaft in den kommenden Wochen zusammenfindet, und wer was anbietet“, so Brand, der einen Nebenmann für Marcel Ziemer sucht. In der Vorbereitung schien der Partner mit Soufian Benyamina gefunden, doch machte der Schienbeinbruch des Angreifers den Planspielen einen Strich durch die Rechnung. Jetzt scheinen Platje und Youssef ihre Chance zu bekommen.

Hansa Intern:

Mit dem Flieger nach Stuttgart
Der FC Hansa wird morgen um 14 Uhr noch einmal in Rostock trainieren, ehe die Mannschaft am Abend mit dem Flugzeug  vom Airport Rostock-Laage aus nach Stuttgart reisen wird. „Das ist natürlich viel, viel besser als eine zehnstündige Busfahrt“, sagte Hansa-Trainer Christian Brand erfreut über eine weniger anstrengende Anreise zum wichtigen Kellerduell am Sonnabend ab 14 Uhr bei den Kickers (Livestream auf swr.de).

Einige trainieren individuell
Michael Gardawski und Christian Dorda trainierten gestern Vormittag nur individuell, waren aber am Nachmittag wieder im Mannschaftstraining dabei. Bei Sturmbulle Marcel Ziemer war es genau umgekehrt. Für heute ist nur eine Einheit um 14.30 Uhr angesetzt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen