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Hansa Rostock

24. Oktober 2017 | 06:13 Uhr

FC Hansa Rostock : Grupe greift an

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas Eigengewächs arbeitet nach mehreren Verletzungen am Comeback

von
erstellt am 12.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Das Eigengewächs des FC Hansa, Tommy Grupe, meldet sich für einen Einsatz in der 3. Fußball-Liga zurück. „Mir geht es gut. Ich bin froh, wieder richtig dabei zu sein. Ich fühle mich gut, ich bin fit und jetzt greife ich wieder an“, sagt der 25-Jährige.

Seit gut zwei Wochen trainiert der Defensivmann wieder voll mit der Mannschaft. Muskuläre Probleme haben ihn in den vergangenen Wochen immer wieder zurückgeworfen: „Ist schon ärgerlich, jeder Sportler will so viele Spiele wie möglich absolvieren.“ Zunächst hatte er am Ende der vergangenen Spielzeit eine Bauchmuskelzerrung und fiel damit bis zum Sommer aus. Im Anschluss unterzog er sich einer Leisten-Operation – erneut sechs Wochen Pause.

„Da startete aber schon die Sommervorbereitung. Ich wollte unbedingt nichts verpassen. Wir hatten eine neue Mannschaft, einen neuen Trainer – da will man sich beweisen innerhalb der neuen Truppe. Ich wollte zu diesem Zeitpunkt vielleicht ein bisschen zu viel. Da hat mein Muskel dann gesagt, dass er nicht mehr kann. Das war schon ein Rückschlag für mich“, gibt Grupe zu.

Vor wenigen Wochen versuchte er bereits ein erstes Comeback, doch erneut bereitete ihm sein Oberschenkel Probleme. „Der Schmerz hat leider wieder reingezogen in die gleiche Stelle. Es war immer so ein Hin und Her“, erklärt Grupe.

Trotz der langen Pause konnte er sich schon gut in die neue Mannschaft integrieren. „Ich habe ein recht gutes Gefühl. Wir sind alle
fokussiert, haben aber trotzdem Spaß dabei. Das merkt man in der Kabine, aber sobald es auf den Platz geht, ist jeder konzentriert auf das, was er machen muss in seinem Job. Ich denke, wir haben eine gute Truppe zusammen.“

Im Perspektivteam des Rostocker Traditionsvereins konnte er dann wieder im Hansa-Trikot auflaufen: Gegen den Verbandsligisten Gnoiener SV (3:1) spielte er über die gesamte Distanz. „Das tat auf jeden Fall gut.“

Ob es schon für einen Einsatz beim Ost-Duell bei
Carl Zeiss Jena (Sonnabend 14 Uhr) – und damit für ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Kollegen Manfred Starke – reicht? „Für ein paar Minuten würde es schon reichen, aber über die volle Zeit ist es zu früh“, schätzt der 25-Jährige realistisch ein. Auf welcher Position – defensives Mittelfeld oder Innenverteidigung, denn Tommy Grupe spielte schon beides – ist dem Rostocker „im Endeffekt egal, ich will so viele Spiele wie möglich machen. Für mich heißt es jetzt Gas geben und sich wieder rankämpfen.“

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