Hansa gegen Preußen Münster : Goldenes Tor von Jänicke

„Man hat gemerkt, dass es ein Spiel ist, indem nicht viele Tore fallen. Da muss man vorne eben den Punch setzen. Das haben wir geschafft, weil wir in der Situation vorne richtig Druck gemacht haben, so wie wir es uns vorgenommen hatten. Dafür wurden wir belohnt“, sagte Tobias Jänicke (rechts) nach dem Heimsieg des FC Hansa.

„Man hat gemerkt, dass es ein Spiel ist, indem nicht viele Tore fallen. Da muss man vorne eben den Punch setzen. Das haben wir geschafft, weil wir in der Situation vorne richtig Druck gemacht haben, so wie wir es uns vorgenommen hatten. Dafür wurden wir belohnt“, sagte Tobias Jänicke (rechts) nach dem Heimsieg des FC Hansa.

Hansa Rostock landet im ersten Heimspiel der Drittligasaison gegen Preußen Münster einen 1:0-Sieg

svz.de von
05. August 2016, 21:03 Uhr

Rostock Erster Saisonsieg für den FC Hansa. Der Rostocker Fußball-Drittligist setzte sich gestern Abend zum Auftakt des 2. Spieltages vor 13 300 Zuschauer gegen Preußen Münster mit 1:0 (0:0) durch. Für das Tor des Tages sorgte Tobias Jänicke nach gut einer Stunde. Zuletzt hatte der 27-Jährige im Januar für Hansa getroffen. „Für einen Offensivspieler ist es immer gut, wenn er ein Tor macht.  Und ich brauche es natürlich nicht leugnen, dass es der Seele schon gut tut“, sagte Tobias Jänicke nach dem Schlusspiff.

Gegenüber dem 0:2 zum Auftakt in Regensburg nahm FCH-Coach Christian Brand zwei Änderungen in der Start-Elf vor und  stellte zudem die Taktik um. Die Gastgeber agierten mit zwei Spitzen. Neuzugang Kerem Bülbül bekam im Angriff eine Chance neben Marcel Ziemer. Zudem lief Ex-Kapitän  Jänicke – im Gegensatz zur Vorwoche – diesmal von Beginn an auf der linken Mittelfeldseite auf. Für die beiden nahmen zunächst Aleksandar Stevanovic und Marco Kofler  auf der Auswechselbank Platz.

Die Teams starteten engagiert und schwungvoll, hatten jedoch im Abschluss ihre Probleme. Oftmals wollte der entscheidende Pass nicht ankommen. Ein Versuch von Bülbül wurde geblockt (6.). Sechs Minuten später dribbelte sich der Offensivmann nach Pass von Ziemer im Strafraum fest. Auf der Gegenseite hatte Jeron Al-Hazaimeh auf einmal zu viel Platz im Hansa-Strafraum, setzt das Leder allerdings über den Kasten (12.).

Die zweite Hälfte begann mit einem Pass von Bülbül auf Jänicke, der jedoch Probleme bei der Ballmitnahme hatte und verzog (48.). Hansa versuchte Druck zu machen. Nach schöner Kombination kann Linksverteidiger Fabian Holthaus nur per Foul gestoppt werden. Der Übeltäter Mangafic hatte schon Gelb, die Folge war Gelb-Rot und Rostock über eine halbe Stunde in Überzahl (54.).

Brand reagierte umgehend und brachte Spielgestalter Stevanovic für Bülbül in die Partie (59.). Der Wechsel zahlte sich sogleich aus. Der „Zehner“ setzte nach einem eigenen Ballgewinn Andrist in Szene, der bis zur Grundlinie durchstartete. Zwar verpasste Ziemer dessen Eingabe, doch Jänicke stand goldrichtig und schob zum 1:0 ein (63.). Eine Viertelstunde später fast die identische Situation. Erneut schickt Stevanovic links Andrist auf die Reise. Dessen Pass der eingewechselte Melvin Platje zwar mit einem langen Bein erreicht, jedoch am Preußen-Keeper scheiterte (78.).  In den Schlussminuten warfen die Preußen alles nach vorn, doch Hansa rettete in Form von Keeper Marcel Schuhen – gegen den Kopfball von Schweers  (90.+2) – den knappen Vorsprung über die Zeit.

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