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FC Hansa Rostock : Gegen die Helden der 90er Jahre spielen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Beim großen Hansa-Tag am Sonnabend steht Katja Jensen in der Fan-Elf, die gegen die Traditionsmannschaft des Vereins spielt

Einmal im Ostseestadion auflaufen und vor vollen Rängen Fußball spielen – diesen Traum erfüllt sich am Sonnabend Katja Jensen mit der Los-Nummer 7. „Diese Atmosphäre im Ostseestadion und das Erlebnis sind unbezahlbar“, sagt die 32-Jährige. Möglich wird dieses Ereignis beim Jubiläumstag des FCH „50 Jahre Hansa – Unser Hansa-Tag für Groß und Klein“. Denn die geborene Stralsunderin, die mittlerweile in Rosengarten (Niedersachsen) wohnt, hat bei der Los-Aktion des FC Hansa teilgenommen und läuft in der Fan-Elf auf, die gegen die Traditionsmannschaft der Hanseaten spielt (Anpfiff 15 Uhr). „Ich habe meine Freundin Silke Neumann losgeschickt, dass sie mir zehn Lose kaufen soll – dann packte sie die aus und fand die Nummer darin“, erzählt Katja Jensen. Zuerst musste sie überlegen, ob sie sich einen Auftritt im Dress der Kogge zutraut. „Ich bin zwar keine Fußballerin, aber die Chance, gegen meine Helden der 90er Jahre aufzulaufen, ist es mir wert“, sagt sie. Gespielt werden zweimal 25 Minuten – Unterstützung bekommt die Fan-Elf von Oldie-Kickern aus der Rostocker Umgebung.

Aber ganz unsportlich sei sie nicht, betont Katja Jensen: „Ich habe als Kind Handball gespielt und mich im Judo ausprobiert – vielleicht hilft mir das ja gegen die Männer auf dem Platz…“ Im Moment trainiert sie noch mit Kumpel Tom Geitmann sowohl Ausdauer als auch den Umgang mit dem Ball. Eine bestimmte Position für ihren Einsatz hat sie sich schon überlegt: „Torwart – ich glaube, da muss ich nicht ganz so viel laufen und kann mich aus den schlimmsten Zweikämpfen raushalten.“ Noch kenne sie keinen ihrer Teamkollegen, „aber solange wir alle Spaß haben, passt das schon“. Wer weiß, vielleicht hat sie ja noch Gelegenheit, im Spielertunnel Hansa-Stammkeeper Marcel Schuhen um ein paar Tipps zu bitten: „Das wäre klasse und ich wäre dann klar im Vorteil“.

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erstellt am 18.Mai.2016 | 12:00 Uhr

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