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FC Hansa Rostock : Gedränge um die Start-Elf-Plätze

vom
Aus der Onlineredaktion

Konkurrenz belebt das Geschäft – lautet derzeit das Motto beim FC Hansa. Coach Pavel Dotchev hat beim Personal die Qual der Wahl.

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erstellt am 26.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Die personelle Lage hat sich beim Fußball-Drittligisten FC Hansa mehr als entspannt: Cheftrainer Pavel Dotchev stehen bis auf den Langzeitverletzten Marcel Ziemer (Kreuzbandriss) und Chaka (Degradierung in die U 21) alle Akteure zur Verfügung – und sind bereit sowie fit zu spielen. Die Qual der Wahl bei den Start-Elf- und Kader-Plätzen für den Fußball-Lehrer?

„Gesunde Konkurrenz ist immer gut. Was aber wichtig sein wird, ist, dass die Hierarchie innerhalb der Mannschaft bleibt. Für mich steht an erster Stelle die Mannschaft. Es darf nicht passieren, dass sich einer in den Vordergrund stellt. Man muss den Konkurrenzkampf akzeptieren und respektieren – nur so können wir davon profitieren“, verdeutlicht Dotchev. Jedoch warnt er auch davor, dass die Stimmung in der Mannschaft nicht kippen darf. „Man darf persönliche Interessen nicht vorne anstellen. Ansonsten bekommen wir eine Problemzone und Reibungen im Team.“

Owusu erhält erneut Chance

Auf eine Chance kann in Unterhaching Mike Owusu hoffen – zumindest von der Bank aus. „Ich habe überhaupt keine Bauchschmerzen, wenn er spielen sollte. Er hat diese Chance schon verdient. Er weiß auch Bescheid, dass ich auf ihn momentan setze“, so der Cheftrainer weiter. Der 22-Jährige kam bisher neunmal in der 3. Liga zum Einsatz, fünfmal sogar von Beginn an, konnte den Fußball-Lehrer allerdings nicht gänzlich von sich überzeugen. Dotchev bemängelt oftmals seine Ineffizienz vor dem Tor und dass „er zu oft versucht zu zaubern“.

Für den 52-jährigen Trainer ist neben dem täglichen Geschäft in der Liga die Weiterentwicklung insbesondere der jüngeren Spieler enorm wichtig.

Ein solcher Fall ist der 19 Jahre alte Harry Föll. In den vergangenen Wochen verpasste er aufgrund seiner Nominierung für die philippinische Nationalmannschaft Spieltage und Trainingseinheiten des Drittligisten. „Natürlich ist er dadurch nicht im Rhythmus und von der Fitness her nicht auf dem Stand der anderen Spieler. Aber das kann er selbst ändern. Das erwarte ich von ihm“, so Dotchev. Der Kicker, der aus der U 19 vom 1. FC Heidenheim an die Ostseeküste wechselte, stand bisher sechsmal im Kader, einmal kam er zum Einsatz.

Konstanz bei jungen Spielern gefordert

Er erwartet auch, dass eben jene sich jede Woche aufs Neue beweisen und anbieten. „Einige denken, wenn sie einmal bei der zweiten Mannschaft gut spielen, zwei Tage gut bei mir trainieren, müssen sie sofort spielen oder im Kader sein. Das ist nicht so“, verdeutlicht Dotchev. Auch aus diesem Grund werden die Perspektivspiele durchgeführt. „Die Spieler müssen konstant und langfristig diese Leistung bringen. Nur so kann ein junger Spieler eine Chance kriegen. Alle jungen Spieler müssen hart bleiben, dann komme ich an ihnen auch nicht vorbei“, so Pavel Dotchev.

 

 

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