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FC Hansa Rostock : Gardawski will bei Hansa bleiben

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Allrounder war uneingeschränkte Stammkraft. Verhandlungen mit dem Verein über die Vertragsverlängerung laufen.

Nach dem Michael Gardawski im vergangenen Sommer lediglich einen Ein-Jahres-Vertrag beim FC Hansa unterzeichnete, sieht der 25-Jährige trotz einer nervenaufreibenden Saison seine nähere Zukunft beim Rostocker Fußball-Drittligisten. „Ich habe dem Verein signalisiert, dass ich es mir grundsätzlich vorstellen kann, hierzubleiben. Jetzt müssen wir nur mit dem Vertrag zueinanderkommen. Aber das macht mein Berater, der mit dem Club in Verhandlungen ist. Ich hoffe, dass sie sich einigen können“, erklärt Michael Gardawski.

Für den Allrounder war vor allem der Teamgeist „ein Riesengrund, dass wir den Klassenerhalt am Ende sogar recht souverän geschafft haben. Es sind einfach gute Typen in der Mannschaft. Zudem hält uns das Trainerteam auf Trab. Es ist eine homogene Truppe und auch ein homogenes Team drum herum mit den Physiotherapeuten, Zeugwarten bis hin zu den Busfahrern. Alle, die mit im Boot waren, haben nie die Nerven verloren, wenngleich die Saison körperlich und mental sehr schwierig war.“

Michael Gardawski entwickelte sich rasch zu einer absoluten Stammkraft der Rostocker, verpasste nur zwei Spiele wegen einer Gelbsperre. In den übrigen 34 Drittliga-Partien stand er jeweils in der Start-Elf, allerdings auf immer wechselnden Positionen – wurde so zur Allzweckwaffe des FC Hansa. „Ich spiele dort, wo der Trainer mich aufstellt, die Hauptsache ist, dass ich spiele. Ich habe fast alle Spiele gemacht. Das ist gut, wenn man neu zu einem Verein kommt“, so der Kicker, der sich ein paar Tore mehr gewünscht hätte. Einmal hat er bisher getroffen – beim 1:1 in Aalen am 6. Spieltag. „Das ist etwas, was ich mir nachsagen lasse, dass ich zu wenig Tore gemacht habe. Aber wenn man oft in der Defensive eingesetzt wird, dann ist es schwierig, vorne Akzente zu setzen.“

Wenngleich Gardawski persönlich davon überzeugt ist, dass der FC Hansa auch unter Karsten Baumann – Anfang Dezember durch Christian Brand ersetzt – noch die Kurve gekriegt hätte, lobt er den neuen Coach. „Der frische Wind hat uns sicher geholfen. Als der neue Trainer kam, standen wir auf einem Abstiegsplatz. Wenn man die Situation jetzt sieht, hätte man keinen besseren holen können“, so der Kicker, der in Brand einen weiteren Grund sieht, in Rostock seinen Vertrag zu verlängern: „Die Art und Weise wie er Fußball spielen will, gefällt mir. Das ist auch ein wichtiger Baustein, weshalb ich es mir vorstellen kann, hierzubleiben.“

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erstellt am 06.Mai.2016 | 08:00 Uhr

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