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Hansa Rostock : Festtage sind jetzt bitter nötig

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa-Profis freuen sich auf Zeit mit der Familie

svz.de von
erstellt am 24.Dez.2015 | 07:00 Uhr

Reisen und traditionelles Essen stehen für die Profis des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock auch dieses Jahr zu Weihnachten auf dem Programm. Die beiden Österreicher Julius Perstaller und Marco Kofler verbringen die Festtage in der Heimat. „Ich bin mit meiner Freundin bei meiner Familie. Traditionell gibt es bei uns abends Raclette, da kann sich jeder selbst seine Lieblingssachen zusammenstellen“, sagt der 26-jährige Kofler. Das Essen aus den kleinen Pfännchen gibt es ebenso bei Christian Dorda und Marcel Gottschling. Vor allem aber sollen es bei allen ruhige Abende im Kreise der Lieben werden. Auf Familie setzt auch Matthias Henn: „Weihnachten bin ich in der Pfalz. Am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag sind meine Eltern, mein Bruder und ich dann erst beim Opa und dann noch bei Verwandten.“ Ruhe erhofft sich nach der sportlich angespannten Phase auch Maximilian Ahlschwede bei seiner Familie in Bad Oldesloe.

„Die Feiertage sind jetzt bitter nötig. Ich freue mich auf ruhige Tage mit meiner Familie und meiner Freundin in Köln. Meine Mutter und meine Oma kochen immer abwechselnd an Weihnachten, das endet fast in einem Wettbewerb, ist aber immer lecker“, verrät Keeper Marcel Schuhen. Gleich mehrere Hanseaten verbringen Weihnachten in der Rheinmetropole: Dennis Erdmann und Michael Gardawski genießen die Zeit mit Familie und Freunden. Während bei dem 25 Jahre alten Erdmann heute Abend Kartoffelsalat mit Würstchen auf den Tisch kommt, gibt es bei dem Deutsch-Polen Gardawski traditionell Fisch – von seiner Mutter zubereitet. Obwohl auch Stürmer Maik Lukowicz polnische Wurzeln hat, herrscht bei ihm zu den Festtagen eine ganz andere Tradition: „Bei uns gibt es alles gemischt. Meine Mama wird wieder soviel kochen, dass die ganze Tafel bei uns zu Hause voll Essen steht, so dass nicht mal mehr Teller und Besteck darauf passen. Sie fängt bestimmt wieder drei Tage vorher an – das wird ein Fest.“

Nicht traditionell, aber etwas Besonderes wäre Fisch an Heiligabend bei der Familie von Marcel Ziemer in Worms. „Vielleicht kann mein Papa in diesem Jahr meinen ersten selbst gefangenen Fisch zubereiten, das wäre toll. Sonst gibt es Pute bei uns“, so der 30-Jährige.

Etwas Neues wird definitiv Marcus Hoffmann erleben. Er verbringt erstmals die Feiertage bei der Familie seiner Freundin – in Andalusien . „Ich habe leider keine Ahnung, wie Spanier Weihnachten feiern. Ich weiß nur, ich muss mich schick anziehen“, sagt er.

„Einfach“ wird es für Torwarttrainer Stefan Karow, der entspannt mit der Familie zu Hause sitzen möchte, und „wie es sich für einen Mecklenburger gehört, Kartoffelsalat mit Wienerwürstchen isst“. Ihm pflichtet der gebürtige Schweriner Lukas Scherff bei: „Natürlich, was soll es auch sonst geben. Wobei, manchmal macht meine Mama noch zusätzlich Klopse.“

Ebenfalls Tradition lebt der Thüringer Maik Baumgarten: „Oma bereitet traditionell Gans mit Thüringer Klößen und Rotkraut zu – das gehört einfach zu den Festtagen.“ Ente mit Kartoffeln und Soße steht bei Youngster Hasan Ülker auf dem Essensplan. Er verbringt die Festtage bei seiner Familie in Frankreich.

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