FC Hansa Rostock : FCH will Torflaute beenden

„Die Jungs üben – wir sind da auf dem richtigen Weg. Und ich bin auch fest davon überzeugt, dass es am Sonnabend schon klappt“, sagt Coach Christian Brand in Bezug auf das Ausnutzen der Torchancen.
„Die Jungs üben – wir sind da auf dem richtigen Weg. Und ich bin auch fest davon überzeugt, dass es am Sonnabend schon klappt“, sagt Coach Christian Brand in Bezug auf das Ausnutzen der Torchancen.

Chefcoach Christian Brand warnt vor der Bundesliga-Erfahrung und individuellen Qualitäten des Gegners

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27. August 2016, 08:00 Uhr

Heute will Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock die nächsten drei Punkte zu Hause einfahren. Zu Gast ist ab 14 Uhr der Zweitliga-Absteiger FSV Frankfurt. „Über eine Favoritenrolle habe ich mir ehrlich nicht groß Gedanken gemacht. Das ist immer schwierig zu beurteilen, wenn eine Mannschaft so viele Neuzugänge hat, dann kann sie logischerweise nicht eingespielt sein“, schätzt Brand den Gegner ein.

Mit 17 Abgängen und 21 Neuzugängen waren die Frankfurter schon vor Saisonbeginn Transfer-Meister. Der Start in die neue Spielzeit verlief für den FSV nicht ganz so glücklich: Zwei Punkte aus vier Spielen haben die Hessen bisher holen können – ein 1:1-Remis in Kiel und ein 0:0 in Halle, verloren haben sie gegen Chemnitz (1:2) sowie Erfurt (0:1).

Dennoch mahnt der Coach davor, den Kontrahenten zu unterschätzen: „Beim FSV sind auch namhafte Zugänge dabei, teilweise mit Bundesliga-Erfahrung. Ich glaube, dass uns ein sehr, sehr schweres Spiel erwartet, in dem wir von vornherein hellwach sein müssen.“

Vor allem, weil die Hessen scheinbar torgefährlicher sind als die Hanseaten – haben sie doch schon zwei Treffer erzielt, während der FCH lediglich einen auf der Habenseite hat. „Wir machen da jetzt nicht so ein großes Thema draus. Wir kommen zu Torchancen, wir haben zuletzt offensiv gut gespielt. Aber klar ist, wir müssen die Treffer erzielen, sonst kann man kein Spiel gewinnen. Vor allem, wenn der Gegner mal eins macht und wir selber keins, dann wird das schon schwieriger“, weiß auch Brand.

Verzichten muss der 44-jährige Trainer auf den Kapitän Michael Gardawski – der 25-Jährige ist aufgrund der gelb-roten Karte im Spiel beim Halleschen FC gesperrt. Eingreifen in den Ausgang der Partie könnte hingegen Neuzugang Timo Gebhart – der 27-Jährige hat gestern die Spielberechtigung erhalten.

Was den Hanseaten zugute kommen kann: die Eingespieltheit. „Ich denke, dass das ein Vorteil ist – ganz klar für uns. Aber die individuelle Qualität bei Frankfurt ist auch vorhanden“, so Brand weiter. Und er sieht bei der Torflaute ein Ende: „Die Jungs üben – wir sind da auf dem richtigen Weg. Und ich bin auch fest davon überzeugt, dass es Sonnabend schon klappt.“

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