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Hansa Rostock

22. November 2017 | 13:38 Uhr

FC Hansa spielt mit Robben

vom

svz.de von
erstellt am 13.Okt.2010 | 07:35 Uhr

Rostock | Frühtraining der besonderen Art gestern für die Rostocker Drittliga-Fußballer Sebastian Pelzer und Marcel Schied. Gemeinsam mit Manager Stefan Beinlich standen der Kapitän und der beste Schütze der Kogge im Rostocker Zoo den südafrikanischen Seebären Angra, Daisy und Egoli in einem Duell "Mensch gegen Tier" gegenüber. "Das war eine tolle Sache und interessante Lebenserfahrung. Es hat großen Spaß gemacht. So etwas ist ja nicht alltäglich", sagte Sebastian Pelzer, der sich sogar eine kleine Erinnerung von der Robben-Anlage mitbrachte: "Ich hatte den Pfleger gefragt, ob man die Tiere auch anfassen darf. Das habe ich gemacht, und da wurde ich angeknabbert." Der Einsatz des Linksverteidigers in der Heimpartie am Sonnabend (14 Uhr) gegen den 1. FC Heidenheim ist aber nicht gefährdet. "Nein, kein Problem, so schlimm ist es nicht", so der 30-Jährige.

Nicht nur die Kicker, sondern auch die Seebären hatten große Freude, glänzten beim Jonglieren oder mit präzisen Kopfbällen. Zudem spielten sie das runde Leder überraschend exakt zum "Nebenmann" zurück. "Alle Mitarbeiter des Zoologischen Gartens drücken dem FC Hansa die Daumen und hoffen, dass dieses Sondertraining den vielleicht besonderen Kick gibt", erklärte Udo Nagel, Direktor des Rostocker Zoos.

Auch der Hauptsponsor der Ostseestädter, auf dessen Initiative hin dieser Termin zu Stande kam, wollte sich vom Ausgang dieser besonderen Auswärtspartie überzeugen. Dr. Christian Knaape, operativer Geschäftsführer von Veolia Umweltservice, fand Gefallen an dem Schauspiel: "Eine gemeinsame Aktion des Rostocker Zoos und des FC Hansa ist aus unserer Sicht genau das Richtige, deshalb unterstützen wir diese sportliche Aktivität natürlich gerne."

Das "tierische" Duell ging am Ende unentschieden aus, so dass beide Seiten zufrieden waren. Für die Seebären gab es dann auch sogleich die Belohnung in Form von Fischen. "Es war schon etwas Besonderes, diese Tiere einmal so hautnah zu erleben und sie dann auch zu füttern", so Pelzer, dem am Wochenende ein Remis gegen Heidenheim sicherlich nicht zufrieden stellen dürfte: "Denn dann haben wir ein Heimspiel, wollen und werden zeigen, wer hier zu Hause ist. Wir dürfen uns nicht davon blenden lassen, dass es kein großer Name ist, sondern müssen den Gegner sehr ernst nehmen."

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