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Lübzer Landespokal : FC Hansa siegt trotz Schlendrian

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Fußball-Drittligist zieht durch ein 3:1 gegen den Bölkower SV in Krakow am See ins Achtelfinale des Landespokals ein

svz.de von
erstellt am 08.Okt.2017 | 21:00 Uhr

Letztlich souverän ist der Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock in das Achtelfinale des Landespokals von Mecklenburg-Vorpommern eingezogen. Die Ostseestädter setzten sich am Sonnabend bei strömendem Regen vor 1064 Zuschauern in Krakow am See mit 3:1 gegen den West-Landesligisten Bölkower SV durch.

Die Rostocker nahmen die Aufgabe beim stark in die Saison gestarteten Siebtligisten – zuvor neun Siege in neun Pflichtspielen – sehr ernst. Demzufolge vertraute FCH-Coach Pavel Dotchev auch nahezu komplett auf seine Stamm-Elf. Einzig Abwehrchef Oliver Hüsing und Keeper Janis Blaswich bekamen eine Pause. Dafür erhielten Kai Eisele im Tor sowie Vladimir Rankovic als Rechtsverteidiger eine Chance auf Spielpraxis. „Wir sind in der ersten Hälfte verdient mit 2:0 in Führung gegangen. Soufian Benyamina hatte gleich in der ersten Minute eine Riesenchance, traf aber nur den Pfosten. Ich wollte, dass er sich genau dieses Erfolgserlebnis verschafft, leider hat er wieder Pech gehabt“, erklärte Pavel Dotchev.

So war es Selcuk Alibaz, der Hansa in Führung schoss (24.), ehe Willi Evseev das 2:0 nachlegte (35.). „Wir haben uns das Leben selbst ein bisschen schwer gemacht. Es war ein Arbeitssieg. Wir sind eine Runde weitergekommen, und mehr interessiert am Ende auch nicht“, so Alibaz, der mit einem Schuss aus der Drehung traf.

Zu Beginn der zweiten Hälfte zog dann ein bisschen der Schlendrian bei den Hanseaten ein. Einen technischen Lapsus bei der Ballannahme von Linksverteidiger Fabian Holthaus brachte den Bölkower Kevin Kleindorff in Position. Der Offensivmann lief alleine aufs Hansa-Tor zu, überwand Eisele und traf zum 1:2 (48.). Doch fast im Gegenzug stellte Hansa den Zwei-Tore-Abstand wieder her. BSV-Akteur David Rosinski fälschte eine Flanke von Marcel Hilßner ins eigene Tor ab (51.). Hinter Rosinski hatte Benyamina gelauert.

„In der zweiten Hälfte waren wir uns ein bisschen zu sicher und haben das Tempo herausgenommen. Zwei, drei Leute zogen sozusagen die Handbremse an, und das hat dazu geführt, dass wir ein
Gegentor bekommen haben. Für mich war es ein Eigentor, so wie es zustande kam. Dadurch bauten wir den Gegner auf. Ich wusste aber, dass wir noch Reserven haben. Wir haben schnell das dritte Tor gemacht und danach verwaltet. Bei Pokalspielen geht es nicht unbedingt darum, schön zu spielen, sondern eine Runde weiterzukommen, und das haben wir geschafft. Bis auf Kleinigkeiten bin ich sehr zufrieden“, sagte Dotchev, der dem Team zwei Tage freigegeben hat.

 

 

 

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