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FC Hansa Rostock : Fan-Ausschluss und Geldstrafen für Hansa

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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat das Urteil in der Sportstrafsache gegen den Drittligisten Hansa Rostock gesprochen.

svz.de von
erstellt am 09.Aug.2017 | 14:22 Uhr

Fußball-Drittligist Hansa Rostock ist wegen Zuschauervorkommnissen in sechs Spielen der abgelaufenen Saison vom DFB-Sportgericht zu einem Ausschluss seiner Anhänger in vier Auswärtsspielen dieser Spielzeit verurteilt worden. Außerdem wird der Verein mit einer Geldstrafe von 12.000 Euro belegt, wovon 5000 Euro für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden werden können, wie der Deutsche Fußball-Bund am Mittwoch mitteilte.  Hansa erwirkte in der mündlichen Verhandlung damit eine Abänderung des ursprüngliche Urteils im Einzelrichterverfahren vom 13. Juli, das einen Zuschauerteilausschluss bei einem Meisterschafts-Heimspiel beinhaltet hatte. „Trotz Wandlung der ursprünglichen Strafe ist das Urteil sehr hart“, sagte Hansas Vorstandschef Robert Marien in einer Pressemitteilung des Vereins.  „Es ist vollkommen unstrittig, dass Fehlverhalten unserer Fans vorgelegen hat“, sagte der Hansa-Chef weiter. Bei dem Auftreten eines Teils der Anhänger handele es sich „anscheinend um ein vollkommen grundloses Bedürfnis nach Vandalismus“.   Der Zuschauerausschluss betrifft die Gastspiele der Hanseaten am 9. September beim 1. FC Magdeburg (7. Spieltag) und am 12. Spieltag (13.bis 15. Oktober) beim FC Carl Zeiss Jena. Hansa muss den beiden Clubs die kompletten Kontingente an Auswärtstickets abnehmen und den Mehraufwand erstatten. Zwei weitere Auswärtsauftritte sind bis zum 30. Juni 2018 zur Bewährung ausgesetzt.

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