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FC Hansa Rostock : Fahrstuhl-Leistung abstellen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa-Coach Pavel Dotchev fordert mehr Konstanz von seinem Team und hofft nun auf eine Siegesserie

von
erstellt am 23.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Freudentaumel beim FC Hansa Rostock. Nach dem eher kraftlosen Auftritt des Fußball-Drittligisten beim Aufsteiger FC Carl Zeiss Jena (0:1) vor mehr als einer Woche wollten die Hanseaten eine Reaktion zeigen und haben das mit dem 2:0-Sieg über den VfL Osnabrück am Freitagabend auch gemacht. „Alle Spieler sind ans Limit gegangen, deswegen haben wir auch gewonnen“, sagt FCH-Trainer Pavel Dotchev doch mit etwas Erleichterung.

Bereits Wochen zuvor hatte er seiner Mannschaft vorausgesagt, dass sie, sollte ein Sieg gelingen, in der Lage sei eine kleine Serie zu starten, auch um den Anschluss an die obere Tabellenregion nicht zu verlieren. Doch gegen Carl Zeiss Jena gab es die Ernüchterung. „Wir haben immer gewonnen, verloren, unentschieden gespielt. Wir müssen konstanter werden. Ich dachte, dass wir es schon in Jena schaffen, aber das haben wir nicht. Dahin müssen wir kommen, weil uns nur so etwas weiterbringt. Ansonsten ist es nur eine Fahrstuhl-Leistung“, kritisiert der 52-jährige Coach.

Konkret meint er, zwei oder sogar drei Spiele in Folge zu gewinnen. „Wenn wir jetzt in Unterhaching noch mal nachlegen können, dann bin ich mir sicher, dass wir gegen Karlsruhe viel mehr Selbstvertrauen haben. Dann würden wir auch nicht mehr in eine solche Situation wie gegen Osnabrück kommen, in der wir liefern müssen.“

Doch auch der Auftritt gegen die Niedersachsen war phasenweise zerfahren. „Nach Jena hat jeder genau auf uns geguckt. Das war Druck, deswegen hatte die Mannschaft kein Selbstvertrauen. Wir müssen es schaffen, zu punkten. Dann werden wir viel mehr Ruhe haben bei Heimspielen und können auch befreit spielen“, nimmt Dotchev seine Mannen ein wenig in Schutz.

Was aber fehlt den Hanseaten, um eine Siegesserie zu starten? „Es wurde vielleicht von ihnen bisher noch nicht verlangt. Bis jetzt hatten wir nur ein schlechtes Spiel, das in Jena, deswegen werde ich nicht alles hinterfragen. Wir wissen, dass wir Defizite haben, wir müssen immer wieder hart arbeiten – offensiv müssen wir vieles verbessern“, erklärt der Fußball-Lehrer, zeigt sich aber optimistisch: „Irgendwann läuft die Maschinerie und dann werden wir noch viel mehr Erfolge habe“, verspricht Pavel Dotchev.

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