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Hansa Rostock : „Es ist schon gespenstisch“

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rainer Friedrich, Veranstaltungsleiter des FC Hansa, erinnert sich an das Geisterspiel gegen Dresden 2011

svz.de von
erstellt am 27.Jan.2017 | 21:00 Uhr

Nur rund 200 Personen werden heute ab 14 Uhr im Ostseestadion sein, wenn der FC Hansa zum Auftakt der Rückrunde der 3. Fußball-Liga auf Jahn Regensburg trifft. „Pro Vereins-Delegation dürfen nur 40 Leute ins Stadion“, erklärt Rainer Friedrich, Veranstaltungsleiter des FC Hansa. Dazu gehören unter anderem die Mannschaften, Trainer, Betreuer, Teamärzte und Busfahrer. Auch die Vorstände beider Vereine müssten sich ihre Tickets aus diesem Kontingent entnehmen, sofern welche übrig bleiben.

Neben den 80 Personen beider Vereine kommen noch einmal 70 weitere Personen hinzu. „Das sind Funktionsträger, die für die Durchführung des Spielbetriebs notwendig sind“, so Friedrich. Dazu zählen unter anderem Techniker, falls das Flutlicht eingeschaltet werden muss, oder Mitarbeiter der Platzpflege. Auch ein Stadionsprecher wird heute Nachmittag dabei sein. „Sicherlich liest er auch die Aufstellungen vor, doch man darf nicht vergessen, dass im Rahmen der Versammlungsstättenverordnung ein Stadionmoderator gesetzlich vorgeschrieben ist. Falls nötig, soll er auf bestimmte besondere Lagen hinweisen und sie begleiten“, erklärt Friedrich.

Hinzu kommen noch Medienvertreter und Ordner.

Nicht nur für die Kicker ist es ein ungewöhnlicher Anblick, vor leeren Tribünen aufzulaufen. „Wie beim vergangenen Mal wird man jedes Wort vom Spielfeld hören können. Es ist schon gespenstisch“, sagt Friedrich und erinnert sich dabei an das Duell mit Dynamo Dresden (2:2) im Dezember 2011, das ebenfalls unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen wurde.

Durch die Übertragung des NDR in einem Livestream im Internet wäre theoretisch ein Public Viewing möglich gewesen. „Allerdings ist uns das auf dem Vereinsgelände und dem Stadionumfeld gemäß des DFB-Urteils untersagt“, erklärt Rainer Friedrich.

Im Übrigen schaut der Deutsche Fußball-Bund (DFB) genau hin, ob die Rostocker auch alle Vorschriften einhalten: „Diese Partie wird genauestens vom Kontrollausschuss begleitet. Alle Akkreditierungslisten werden dabei unter die Lupe genommen. Zudem wird ein Objekt-Rundgang gemacht. Das ist schon sehr umfangreich und wird eine Weile dauern“, so Friedrich, der zum Beispiel auch dafür sorgen muss, dass die W.Holz GmbH ihre Hauptbetriebsstätte im Ostseestadion nutzen kann: „Da gibt es viel abzustimmen.“

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