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Hansa Rostock : Es geht um alles oder nichts

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Geheimtraining, Schweigegelübde und Kurztrainingslager: Hansa ließ in der Spiel-Vorbereitung nichts unversucht

svz.de von
erstellt am 23.Mai.2015 | 08:00 Uhr

Heute geht es für den FC Hansa um alles oder nichts. Am 38. und letzten Spieltag der 3. Fußball-Liga kämpft der Rostocker Traditionsclub im Auswärtsspiel beim Ost-Rivalen Dynamo Dresden (ab 13.30 Uhr live im NDR-Fernsehen) gegen den Absturz in die Bedeutungslosigkeit der Regionalliga.

Die Ausgangslage ist eindeutig. Nur mit einem Auswärtssieg – dem fünften der Saison – hätten die Ostseestädter den Klassenerhalt aus eigener Kraft sicher. Bei einem Remis oder gar einer Niederlage in Dresden schauen sie bange in Richtung der Partien der Konkurrenz.

Ein Blick in die Historie zeigt, wie schwer die heutige Aufgabe für den FC Hansa ist. Nur dreimal konnten die Hansestädter überhaupt in ihrer Vereinsgeschichte bei Dynamo gewinnen. Zuletzt war dies vor 32 Jahren und drei Tagen am 20. Mai 1983 der Fall, als die Rostocker mit 4:1 siegten.


Totale Fokussierung auf das Dresden-Spiel


In der Vorbereitung auf die wohl wichtigste Partie in den vergangenen Jahren wurde nichts unversucht gelassen. Geheimtraining, Schweigegelübde sowie ein Kurztrainingslager im thüringischen Weißensee: Die Fokussierung auf das Duell mit Dresden wurde bis ins Detail vollzogen, jegliche Ablenkung der Spieler sollte verhindert werden.

Negativ und hinderlich auf dem Weg zu einem Auswärts-dreier aus Rostocker Sicht sind allerdings die Personalprobleme. Mit Innenverteidiger Steven Ruprecht (Schulter ausgekugelt), Mittelfeld-Abräumer Marco Kofler (Mittelfußbruch) und Kapitän Denis-Danso Weidlich (Gelb-Sperre) stehen heute drei absolute Stammkräfte definitiv nicht zur Verfügung.

Dafür kann Hansa auf den Einsatz von José-Alex Ikeng bauen. Der „Sechser“ im defensiven Mittelfeld könnte mit seiner robusten und selbstbewussten Spielweise zu einem großen Faktor in der aufgeheizten Stimmung im mit über 29 000 Zuschauern ausverkauften Dresdner Stadion sein. Hansa-Coach Karsten Baumann will im Vergleich zu den Vorwochen im Grunde nicht viel ändern: „Unsere Marschroute in 2015 war recht erfolgreich. Wir haben 24 Punkte geholt. Da kann nicht alles falsch gewesen sein. Wir werden jetzt nicht alles umwerfen.“

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