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FC Hansa Rostock : Erdmann rückt zurück

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nach Ausfall von Marcus Hoffmann muss der FC Hansa umbauen. Timo Gebhart vor Start-Elf-Debüt.

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erstellt am 09.Sep.2016 | 08:00 Uhr

Mit viel Zuversicht tritt Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock heute Abend ab 18 Uhr beim VfR Aalen an. Jedoch warnt Hansa-Coach Christian Brand vor den sehr guten Einzelkickern des Tabellenzweiten: „Vorne mit Matthias Morys und Gerrit Wegkamp, dazu noch ein paar erfahrene Spieler mit Schwabl, Welzmüller, dem Torwart Bernhardt sind nicht ganz so unbekannte Akteure im Aalener Team, die schon lange 3. Liga spielen und teilweise auch drüber.“ Der VfR Aalen mit Trainer Peter Vollmann ist eher eines der Überraschungsteams in der laufenden Saison. Vor Beginn wurde der VfR als Abstiegskandidat gehandelt, doch aus den fünf Spielen holte er schon drei Siege.

Während Vollmann auf alle seine Spieler zählen kann, muss der 44-jährige Hansa-Coach seine bisher stabile Defensive umbauen: Innenverteidiger Marcus Hoffmann wird für diese Begegnung ausfallen. Dabei hat der 1,87-Meter-Mann im laufenden Kalenderjahr unter Brand noch keine einzige Minute verpasst.

Eine neue Abwehr zusammen zu stellen, ist für den Trainer aber nicht schwer: „Wir haben genug Alternativen auf dieser Position. Für Marcus ist es schade, dass die Serie gerissen ist und er ist auch ein wichtiger Stabilisator für unsere Defensive. Aber die Abwehr funktioniert hinten auch nur so gut, wenn die gesamte Mannschaft mit verteidigt – im Angriff ist es genauso“, sagt Brand. Die Alternative in der Vierer-Kette ist für den Coach Dennis Erdmann, der zuletzt als Staubsauger im Mittelfeld agierte. Als Doppel-Sechs kommen Stefan Wannenwetsch und Kapitän Michael Gardawski in Frage. Vor seinem Start-Elf-Debüt steht Timo Gebhart. „Durch die Länderspielpause konnte er seinen Rückstand ein wenig wettmachen“, so Brand.

Positiv stimmen den Hansa-Trainer die letzten 30 Minuten gegen den FSV Frankfurt. „Da hat man gesehen, wie viel Power und auch Wucht in der Mannschaft steckt. Das wünsche ich mir natürlich über einen längeren Zeitraum. Ich denke, wir müssen uns weiterentwickeln, wir brauchen längere Ballbesitzzeiten – das zeichnet gute Mannschaften aus“, fordert Christian Brand.

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