Hansa Rostock : „Erde“ hofft aufs erste Tor

Hansa-Verteidiger Dennis Erdmann sieht eine seiner bisher vier gelben Karten der Saison. Jucken tut ihn das herzlich wenig: „Mir ist es egal, ob ich vier, 14 oder 40 gelbe Karten habe, die Hauptsache ist, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind.“
Hansa-Verteidiger Dennis Erdmann sieht eine seiner bisher vier gelben Karten der Saison. Jucken tut ihn das herzlich wenig: „Mir ist es egal, ob ich vier, 14 oder 40 gelbe Karten habe, die Hauptsache ist, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind.“

Rostocker Abwehrmann war bislang bei Standards nicht vom Glück verfolgt. Heute in Aue soll es klappen.

svz.de von
05. September 2015, 08:00 Uhr

Das Rostocker Abwehr-Ass Dennis Erdmann weiß, dass den Fußball-Drittligisten FC Hansa am 7. Spieltag heute ab 14 Uhr beim FC Erzgebirge Aue zwar „ein schwieriges Spiel erwartet“, viel mehr habe er sich mit dem Kontrahenten jedoch nicht beschäftigt. „Wichtig ist nur Hansa und dass wir drei Punkte einfahren. Wer der Gegner ist und wie er spielt, ist dabei völlig egal. Hauptsache, wir gewinnen“, erklärt der 24-Jährige.

Der Innenverteidiger ist ein Garant dafür, dass die Ostseestädter in der Defensive stabiler stehen. Auswärts gab es in drei Partien bislang erst zwei Gegentreffer – jeweils nach zweifelhaften Elfmetern. „Da ärgert man sich natürlich. Wir als Abwehrspieler wollen immer zu null spielen. Das wäre in den Partien auch möglich gewesen, aber die Schiedsrichter machten uns immer einen Strich durch die Rechnung. Es ist einfach schade, dass wir in manchen Dingen benachteiligt werden, aber dann müssen wir eben ein Tor mehr schießen, um wirklich auf der sicheren Seite zu sein“, sagt Dennis Erdmann.

Der Abwehrmann bringt seine robuste und aggressive Spielweise aber nicht nur vorne ein, sondern ist auch bei Standards gefährlich. Nur mit einem Treffer klappte es bislang nicht: „Ich hoffe, dass es am Wochenende soweit ist. Wir schießen ganz gute Standards. Der Ball muss nur kommen, den Rest mache ich dann. Momentan habe ich ein bisschen Pech, aber wenn man weiter hart arbeitet, wird es schon klappen.“

Aufpassen muss der Kicker, dass er nicht zu aggressiv zu Werke geht: Mit vier gelben Karten droht bei der nächsten Verwarnung eine Sperre. „Das ist mir scheißegal. In Aalen wurde ich angeblich wegen Meckerns verwarnt. Ich muss nicht sagen, was der Schiedsrichter zu mir gesagt hat, aber das lasse ich mir nicht gefallen. Dann habe ich etwas zurück gesagt und die gelbe Karte bekommen. Emotionen gehören für mich auf dem Feld dazu. Das brauche ich für mein Spiel. Wenn ich die nicht hätte, wäre ich nicht der, der ich bin. Von daher ist es mir egal, ob ich vier, 14 oder 40 gelbe Karten habe, die Hauptsache ist, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind“, so Erdmann.

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