Fc Hansa Rostock : Endlich wieder zu null

Motiviert bis in die Haarspitzen: Maximilian Ahlschwede freut sich zwar über den ersten Sieg 2015 ohne Gegentor, fordert aber weiterhin volle Konzentration. Denn noch sei nichts erreicht.
Motiviert bis in die Haarspitzen: Maximilian Ahlschwede freut sich zwar über den ersten Sieg 2015 ohne Gegentor, fordert aber weiterhin volle Konzentration. Denn noch sei nichts erreicht.

Der FC Hansa bleibt beim 1:0 gegen Chemnitz erstmals seit dem 29. August 2014 ohne Gegentreffer.

von
10. März 2015, 08:00 Uhr

Endlich steht die Null. Nach 20 Drittliga-Partien mit mindestens einem Gegentreffer hielt der FC Hansa beim 1:0 gegen Chemnitz erst zum zweiten Mal in dieser Spielzeit nach dem 2:0-Erfolg beim FSV Mainz II (7. Spieltag) seinen Kasten sauber. „Zu null und gewonnen – das liest sich erst mal ganz gut. Das ist das, was zählt, keine Frage. Aber fußballerisch können wir sicher noch etwas draufpacken“, so Rechtsverteidiger Maximilian Ahlschwede.

Dem 25-Jährigen ist der Erfolg auf jeden Fall wichtiger als die weiße Weste. „Wir brauchen Punkte, um unten herauszukommen. Da zählen natürlich in erster Linie Siege. Ob das jetzt ein 1:0 ist oder ein 2:1, ist mir im Prinzip egal. Aber wenn wir zu null bleiben, dann ist es für uns als Abwehrspieler sicher auch nicht so schlecht.“

Für seinen Defensivkollegen Marco Kofler ist „das 1:0 das schönste Ergebnis, das es als Fußballer geben kann. Wenngleich es nicht das schönste Spiel war, aber es ging ja auch nicht um den Schönheitspreis, sondern um die drei Punkte.“

Der Mittelfeld-Abräumer ahmte nach der Partie auf dem Weg in die Fankurve die „Showparade“ von Hansa-Keeper Marcel Schuhen nach: „Er wollte eben unbedingt zu null spielen.“

Der Schlussmann, der mit einer tollen Abwehr den Freistoß von Fink entschärfte und den 1:0-Sieg festhielt, gab das Lob sogleich an seine Vorderleute weiter: „Es war eine unglaubliche Defensivleistung der gesamten Mannschaft. Ich muss meinen Teamkollegen ein Kompliment machen, wie sie sich in jeden Ball geworfen haben. Bis auf die letzten beiden Dinger kam ja nichts auf mein Tor.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen