FC Hansa Rostock : Endlich trifft Perstaller

Hansa-Stürmer Julius Perstaller ließ sich auf dem Weg zum Tor beim 4:2 gegen Fortuna Köln nicht aufhalten und erzielte gegen die Rheinländer seinen ersten Pflichtspieltreffer für seinen neuen Verein.
Hansa-Stürmer Julius Perstaller ließ sich auf dem Weg zum Tor beim 4:2 gegen Fortuna Köln nicht aufhalten und erzielte gegen die Rheinländer seinen ersten Pflichtspieltreffer für seinen neuen Verein.

Beim 4:2 gegen Fortuna Köln erzielt der neue österreichische Stürmer des FC Hansa sein erstes Pflichtspieltor

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18. August 2015, 08:00 Uhr

Lange hat es gedauert, doch nun hat Hansas neuer Stürmer Julius Perstaller endlich das Tor getroffen. Im Ostseestadion vor 11  300 Anhängern machte er per Kopf den 3:1-Führungstreffer. „Ich bin unheimlich froh über mein erstes Tor im Pflichtspiel“, sagte Perstaller.

Sein Mannschaftskollege und Kapitän der Kogge, Tobias Jänicke, fieberte offensichtlich mit dem Österreicher – und bei seinen Torchancen– mit: „Es freut mich für Julius, dass er getroffen hat. Er hatte ja bis hierhin schon ein paar Chancen liegen gelassen und jetzt endlich das Tor getroffen.“

Dabei lief die Vorbereitung eigentlich gut für Perstaller. So hatte er beispielsweise den Ausgleich beim Testspiel gegen den Bundesligisten des SV Werder Bremen erzielt. Nur im Pflichtspiel wollte es noch nicht so recht klappen: „Ich hatte schon die ein oder andere Chance in den anderen Spielen und bin froh, dass der jetzt reingegangen ist. Ich hatte noch eine Hundertprozentige, aber das Wichtigste war, dass die Mannschaft gewinnt. Das haben wir geschafft und nun bin ich zufrieden“, gibt Perstaller zu.

Ist der Knoten nun bei ihm geplatzt und können sich die Hansa-Anhänger auf noch mehr Tore einstellen…

„Das tut den Jungs auf jeden Fall gut. Wir brauchen das auch für Osnabrück, da Marcel Ziemer auch wieder zurück ist, wissen die Gegner, dass bei uns vorne jeder treffen kann“, sagte Jänicke.

Dennoch mussten die Hanseaten erneut einem Rückstand hinterherlaufen – durch ein Eigentor von José Alex Ikeng. „Klar, das war nicht schön, aber was sollen wir machen, so etwas kann mal passieren. Die ganze Mannschaft hat gezeigt, dass wir zusammenhalten und haben den Fehler wieder gut gemacht“, sagt Julius Perstaller.

Der Angreifer sieht die kämpferische Vorstellung seiner Truppe als gelungen an: „Die Offensive war gut. Wir hätten noch eins, zwei Tore mehr schießen müssen. Das ist uns leider nicht gelungen. Wenn man zwei Tore gegen Köln bekommt, dann ist man damit nicht so zufrieden. Aber wenn wir das noch in den Griff kriegen, dann schaut’s gut aus.“ Und wer weiß, vielleicht legt Perstaller in Osnabrück gleich nach. Marie Boywitt/André Gericke

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