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Hansa Rostock : Eine Heimmacht werden

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock braucht für den Klassenerhalt vor allem Dreier im eigenen Stadion

Neues Jahr, neues Glück: Nach lediglich zwei Heimsiegen 2014 will Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock den Ballast der Negativserie im eigenen Stadion endlich abwerfen und die DKB-Arena wieder zu einer echten Festung machen. Angesichts des zähen Ringens um den Klassenerhalt in dieser Saison wird dies allerdings auch dringend von Nöten sein.

Als erstes Team in diesem Jahr gibt der SSV Jahn Regensburg heute ab 14 Uhr seine Visitenkarte an der Ostseeküste ab. Die Bayern befinden sich in einer ähnlichen Lage wie die Gastgeber, liegen als Letzter sogar noch fünf Punkte hinter den Rostockern. Im Grunde zählt auch für den Jahn nur ein Sieg. „Die Regensburger haben nach dem 3:0-Erfolg gegen Borussia Dortmund II wieder neuen Mut geschöpft und rechnen sich auch bestimmt auch hier was aus“, sagt FCH-Trainer Karsten Baumann, der allerdings zunächst tiefstehende Gäste erwartet: „Ich denke, dass sie zunächst defensiv geordnet sind, um dann auf Konter zu lauern.“

In der Winterpause gingen beide Vereine einen ähnlichen Weg und stellten praktisch zwei neue Mannschaften zusammen. Während Hansa sieben Neuzugänge holte, verpflichtete Regensburg sogar elf Spieler. Von den Teams, die sich in der Hinrunde ein spektakuläres 4:4 lieferten, ist im Grunde nicht mehr viel übriggeblieben.

Dass die Clubs mit ihrer Herangehensweise Erfolg haben könnten, bewies der vergangene Spieltag. Regensburg schlug den BVB II, Hansa gewann beim SV Wehen Wiesbaden (2:1). Dies war sicher auch dem Überraschungseffekt geschuldet, dass Rostock immerhin fünf Neuzugänge in der Start-Elf aufbot, von denen einige lediglich einmal mit den neuen Kollegen trainieren konnten.

Heute nun erwartet im Grunde beide Vereine eine Wundertüte. „Wir haben uns natürlich das Video vom Spiel der Regensburger angeschaut und sind recht gut vorbereitet auf den Gegner. Letztlich kommt es aber gar nicht so sehr darauf an, was der Kontrahent macht, sondern dass man selbst eine gute Leistung abruft“, so Baumann.

Mögliche Start-Elf: Schuhen – Ahlschwede, Hüsing, Ruprecht, Sumusalo – Weidlich, Stevanovic, Schünemann, Bickel – Sburlea, Ziemer

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