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FC Hansa Rostock : Eine Chance für Hoffmann

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Für rotgesperrten Erdmann könnte der Ex-Aachener heute Abend in Stuttgart in die Startelf rücken

von
erstellt am 30.Okt.2015 | 06:30 Uhr

Der FC Hansa spielt heute Abend bei der zweiten Vertretung vom VfB Stuttgart – und will drei Punkte mitbringen. „Wir treten nie an, um eine Niederlage zu vermeiden. Wir fahren dorthin, um zu gewinnen. Aber das Minimalziel ist, dass wir Stuttgart hinter uns lassen – und das wäre mit einem Unentschieden der Fall“, so der Chef-Coach der Rostocker Fußball-Drittligisten, Karsten Baumann.

Während die Hansa-Bilanz mit vier Niederlagen und nur zwei Remis zu Hause nicht so gut ausfällt, ist die Baumann-Elf auswärts noch ungeschlagen – sechs Punkteteilungen und ein Sieg. Diese Serie heißt es zu verteidigen – und der Fußball-Lehrer fährt mit einem Plan ins Schwäbische: „Stuttgart ist eine spielstarke Mannschaft, die wie die meisten ,Zweiten‘ gut ausgebildete Spieler hat. Die können, wenn man sie lässt, guten Fußball zeigen. Daher wird es wichtig sein, dass wir dagegen arbeiten und dafür sorgen, dass sie nicht in ihren Spielfluss kommen. Auch machen junge Spieler häufig Fehler – und in diesem Fall müssen wir sie zu Fehlern zwingen, um daraus unsere Chancen zu ziehen.“

Jedoch fehlt dem Trainer eine Stütze in der Innenverteidigung: Dennis Erdmann (Rot-Sperre). Ein adäquater Ersatz auf dieser Position ist Marcus Hoffmann. Beim Abschlusstraining am Mittwoch wurde eine Aufstellungsvariante mit dem 28-Jährigen in der Viererkette geprobt.

Ein weiterer Rückkehrer – nach seiner abgesessenen Rot-Sperre – ist Marcel Gottschling. Er könnte nun direkt in die Start-Elf rücken, da mit Kapitän Tobias Jänicke (5. Gelbe Karte) ein Offensivspieler fehlt. Aufgrund seiner Schnelligkeit könnte der 21-Jährige auf die Rechtsaußen-Position rücken und somit Michael Gardawski in die Mitte gehen. „Das hängt aber alles ein bisschen von unserer Ausrichtung in diesem Spiel ab. Das werden wir kurzfristig entscheiden – und wohl vor dem Spiel aus dem Bauch heraus“, legt Baumann sich nicht fest.

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