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FC Hansa Rostock gegen Würzburg : Ein unbequemer Gegner

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

FCH-Trainer Christian Brand warnt vor dem starken Aufsteiger und Tabellendritten

svz.de von
erstellt am 23.Apr.2016 | 08:00 Uhr

Spitzenspiel mit Beteiligung des FC Hansa? Beim Blick auf die Rückrunden-Tabelle der 3. Fußball-Liga stehen sich heute ab 14 Uhr in Würzburg der gastgebende Zweite und der Vierte gegenüber. Für Rostock-Trainer Christian Brand „ist das eine Spielerei. Es ist die Partie Dritter gegen Elfter. Das ist die wirkliche Tabelle. Ich halte mich eher an die Realität.“

Der 43-Jährige erwartet
einen schweren Gang. „Die
Kickers sind unbequem zu spielen. Sie sind sehr aggressiv, und dort, wo der Ball ist, befinden sich meistens auch drei, vier Würzburger. Sie haben vorne mit Shapourzadeh, den wir hier auch noch gut kennen, und Soriano, den sie im Winter geholt haben, zwei richtig gute Jungs“, erklärt Brand.

Wiedersehen mit Amir Shapourzadeh

Der Deutsch-Iraner Amir Shapourzadeh stand von 2004 bis 2008 beim FC Hansa unter Vertrag, stieg mit den Rostockern 2007 sogar in die 1. Bundesliga auf. „Natürlich ist es schön, gegen seinen ehemaligen Club zu spielen. Zumal ich rückblickend gerade mit Hansa eine sehr schöne, im Großen und Ganzen auch erfolgreiche Zeit verbinde. Dieses Jahr in der Bundesliga vergesse ich ganz sicher nicht. Ich habe da reichlich an Erfahrung gewinnen können, das hat mir auch auf meinem weiteren Weg geholfen. Auf dem Platz spielt das Thema Ex-Verein aber keine Rolle, das kann ich gut ausblenden“, sagt der 33-jährige Offensivmann, der seit 2014 in Würzburg aktiv, sogar Kapitän und mit acht Treffern sowie sieben Vorlagen der beste Scorer seines Teams ist: „Tore tauchen in der Statistik auf, und sie sind auch absolut wichtig. Aber unwichtig ist es für mich, wer sie am Ende des Tages schießt. Für mich als Kapitän ist es das Ziel, der Mannschaft auf und neben dem Platz zu helfen.“

Während Hansa mit einem Sieg den nächsten großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen kann, wollen die Kickers im Rennen um Aufstiegs-Relegationsplatz drei bleiben. „Jeder kann jeden schlagen, sicher kann sich keiner sein. Dass es jetzt so eng zugeht, grenzt schon an Wahnsinn. Um so größer ist bei uns die Freude, dass wir als Aufsteiger den Klassenerhalt so früh in trockene Tücher gebracht haben und der Club so eine Planungssicherheit besitzt“, so Shapourzadeh zurückhaltend.

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