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Hansa Rostock : Ein Spiel ohne viele Chancen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Rostocker Stefan Wannenwetsch vor der Partie am Freitag in Wiesbaden: „Es trifft die beste auf die zweitbeste Abwehr der Liga“

svz.de von
erstellt am 15.Nov.2017 | 08:00 Uhr

1:1 spielte Fußball-Drittligist FC Hansa vor knapp einem Jahr beim SV Wehen Wiesbaden. Der Rostocker Stefan Wannenwetsch kann sich noch genau an dieses Duell erinnern. „Wir haben nach einem relativ schnellen Rückstand 1:1 gespielt. Wenn es wieder so läuft und wir diesmal in der 90. Minute noch das Siegtor machen, sind wir zufrieden“, sagte der 25-Jährige.

Viel mehr seiner Teamkollegen können sich zum besagten Spiel dann auch nicht
äußern, denn neben „Wanne“ waren nur noch Tommy Grupe – in der Start-Elf – sowie Fabian Holthaus, Soufian Benyamina und Marcel Ziemer – alle auf der Auswechselbank – mit von der Partie. Die restlichen 13 Kicker haben Hansa in der Sommerpause verlassen. „Das ist ja nicht ungewöhnlich und dürfte in dieser Saison schon öfters der Fall gewesen sein, weil die Mannschaft ja im Grunde runderneuert ist“, so der Mittelfeldmann, der eine absolute Stammkraft im Team von Hansa-Coach Pavel Dotchev ist. In allen 15 bisherigen Drittliga-Partien kam Wannenwetsch zum Einsatz, 14-mal stand er in der Start-Elf und dürfte gute Karten haben, auch am Freitagabend von Beginn an dabeizusein.

Nach dem jüngsten 0:3 gegen Karlsruhe ist der Mittelfeldmann optimistisch, dass die Hansestädter etwas Zählbares mitnehmen können. „Wir denken grundsätzlich von Spiel zu Spiel. Wir haben jetzt einmal verloren. In dieser Saison ist uns das noch nicht zweimal in Folge passiert. Ich bin guter Dinge, dass es auch so bleibt“, erklärt Wannenwetsch.

In der Tat folgten den Pleiten gegen Meppen (1:2), in Paderborn (1:2) sowie in Jena (0:1) anschließend Siege in Würzburg (3:0), gegen Aalen (1:0) und Osnabrück (2:0). Einzig nach dem 0:2 in Magdeburg gab es keinen Dreier – 0:0 gegen Werder Bremen II.

Der Rostocker erwartet am Freitag in Wiesbaden „ein Spiel ohne viele Chancen, denn es trifft die beste auf die zweitbeste Abwehr der Liga. Wir müssen aus einer geordneten Defensive heraus unsere Nadelstiche setzen, so wie wir es auswärts schon einige Male unter Beweis gestellt haben.“

Immerhin vier ihrer sieben Partien auf fremden Plätzen konnten die Norddeutschen in dieser Saison gewinnen. „Ich denke, dass letztlich die Effizienz vor dem Tor den Unterschied machen wird. Wir sind eine gute Mannschaft, und wenn wir unsere Leistung abrufen, sind wir gewiss nicht schlechter als Wiesbaden.
Außerdem ist Soufi (Benyamina – d. Red.) jetzt auch mal wieder dran, ein Tor zu machen“, erklärt Stefan Wannenwetsch.

Hansa muss nach Greifswald

Losfee Franziska Loster – Co-Trainerin der Regionalliga-Fußballerinnen des Rostocker FC – bescherte dem Drittligisten FC Hansa Rostock gestern Abend ein Auswärtsspiel beim Verbandsligisten Greifswalder FC im Viertelfinale des Lübzer-Pils-Landespokals. „Wir freuen uns, dass es ein Heimspiel geworden ist. Es ist wohl der einzige Gegner, gegen den wir klarer Außenseiter sind. Wir nehmen die Rolle an und wollen uns bestmöglich verkaufen“, sagte GFC-Cheftrainer Roland Kroos, der auch mehrere Jahre im Nachwuchsbereich des FC Hansa tätig war.

Für beide Vereine ist es eine Wiederauflage aus der vergangenen Saison. Am 17. April dieses Jahres fiel in 120 Minuten kein Treffer, im Elfmeterschießen stand der spätere Pokalsieger FCH kurz vor dem Ausscheiden, aber dank Stefan Wannenwetsch, Timo Gebhart und Ronny Garbuschewski, die die drei letzten Elfmeter für Hansa verwandelten, sowie Keeper Samuel Aubele, der zwei Versuche der Gäste hielt, konnte das abgewendet werden. Der Rostocker FC (Verbandsliga) genießt dagegen Heimrecht und begrüßt den Oberligisten FC Mecklenburg Schwerin. Oberligist Torgelow muss nach Neubrandenburg, der TSV Bützow hat Aufbau Boizenburg zu Gast (alle Verbandsliga).

Ohne Hilßner

Mittelfeldmann Marcel Hilßner fehlte gestern wegen muskulären Problemen im Oberschenkel bei der Vormittagseinheit. Heute wird einmal um 10 Uhr trainiert.

 

 

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