Hansa Rostock vs. Penkuner SV : „Ein Keeper muss hellwach sein“

Kai Eisele will heute zeigen, dass er im Hansa-Tor eine verlässliche Größe ist.
Kai Eisele will heute zeigen, dass er im Hansa-Tor eine verlässliche Größe ist.

Hansas Ersatzschlussmann Kai Eisele will heute im MV-Pokalspiel in Penkun sein Können unter Beweis stellen

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11. November 2017, 08:00 Uhr

Im Achtelfinale des Lübzer Pils Cups bekommt Hansa-Keeper Kai Eisele heute Gelegenheit, sein Können zu zeigen. Gegen den Penkuner SV (13 Uhr) steht der 22-Jährige, sonst zweiter Torhüter des Drittligisten, im Rostocker Gehäuse. „Es ist ein ganz normales Pflichtspiel, und das wollen wir gewinnen. Beim vorigen Pokalspiel hatte ich auch schon meine Situationen. Als Torwart musst du immer hellwach sein, denn es kommen immer Gelegenheiten und die muss man dann lösen“, erklärt Eisele.

Der gebürtige Friesenheimer kam zu Saisonbeginn an die Ostseeküste und musste sich nach der Verpflichtung von Janis Blaswich hinten anstellen, als es um die Nummer eins ging. „Janis ist vier Jahre älter und hat eine Drittliga-Saison mit Dresden hinter sich. Da kann ich mir einiges abschauen. Dennoch versuche ich, meinen Weg zu gehen und meine Techniken weiterzuentwickeln.“ Beide sind nämlich unterschiedlich ausgebildet. Während Kai Eisele in Freiburg das Torwart-Handwerk erlernte, bekam Blaswich seine Basis in Mönchengladbach. Gemeinsam versuchen sich beide auszutauschen und so voneinander zu lernen. „Das Abgeben und Eins-gegen-eins sind bei uns sehr verschieden. Er ist eher die ter- Stegen-Schule, ich bin eher die Olli-Baumann-Schule“, führt Eisele aus. Mit dem dritten Keeper, Eric Gründemann, der die Frankfurter Schule genoss, gibt das Gespann eine „interessante“ Mischung ab.

Im heutigen Match kann Eisele seinem Coach zeigen, dass er zur Stelle ist. „Das ist wichtig, denn er muss Spielpraxis haben, weil wir nicht genau wissen, ob er in den nächsten Wochen mal ran muss“, erklärt Pavel Dotchev. Anders als bei Ligaspielen hat Eisele diesmal aber keine Video-Analyse im Vorfeld. „Von Penkun wissen wir nicht viel, stimmt. Aber ich denke, dass wir eine Abwehr haben, die gegen solche Gegner auch das eine oder andere verhindern kann. Hilfreich ist eine Analyse vor allem, wenn es um Elfmeterschützen geht“, sagt Eisele, der aber sicher ist, dass es heute nicht bis in einen Elfer-Krimi geht.

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