zur Navigation springen

Hansa Rostock : Ein erster Schritt nach oben

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Hansa Rostock gewinnt in Wiesbaden verdient mit 2:1 und verkürzt den Rückstand aufs rettende Ufer

Trotz sportlich prekärer Lage und großen personellen Umbruchs ist der FC Hansa perfekt in die Frühjahrsrunde der 3. Fußball-Liga gestartet. Die abstiegsbedrohten Rostocker gewannen am Sonnabend im ersten Spiel nach der Winterpause beim SV Wehen Wiesbaden überraschend mit 2:1 (0:0) und verkürzten den Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz auf einen Punkt.

„Wenn ich ehrlich bin, hätte ich so etwas nicht erwartet. Aber die Jungs haben die Vorgaben sehr gut umgesetzt und sind mit einem eminent wichtigen ,Dreier’ gestartet“, freute sich Hansas Sportlicher Leiter Uwe Klein. Der 45-Jährige hatte kurz vor dem Duell mit Mikko Sumusalo und Oliver Hüsing zwei weitere Spieler verpflichtet. Sie standen ebenso in der Start-Elf wie die Neuzugänge Marcel Schuhen, Maximilian Ahlschwede und Sabrin Sburlea.

Trotz der Personal-Rotation zeigten die Rostocker kaum Anpassungsschwierigkeiten. Sie traten couragiert auf und versuchten, aus einer kompakt stehenden Defensive heraus nach vorne Impulse zu setzen. Dabei harmonierte das Sturm-Duo Sburlea/Ziemer bereits ordentlich und setzte sich gegenseitig in Szene. Bei einer Ablage bekam der Rumäne aus Nahdistanz noch keinen Druck hinter den Ball (11.). Auch Ziemer drosch das Leder nach Steilpass von Ahlschwede daneben (43.).

Zwischendurch herrschte vor den 3374 Zuschauern in der Brita-Arena, darunter rund 800 Hansa-Fans, viel Leerlauf. Das lag auch daran, dass die Gäste die Angriffe der Wiesbadener frühzeitig im Keim erstickten. Hier räumte vor allem die „Doppelsechs“, Kai Schwertfeger und Sascha Schünemann, ab. Kein Wunder, dass die Gastgeber nur per Standard – Funk traf bei einem Freistoß die Lattenoberkante – zu ihrer besten Möglichkeit kamen (19.).

In der zweiten Halbzeit nahm die Partie Fahrt auf. Hansa rückte auf, störte den Gegner früher. Mit Erfolg: Nach einem haarsträubenden Abwehrfehler schnappte sich Ziemer den Ball, tanzte Geyer aus und vollendete mit sattem Schuss ins untere Eck zum 1:0 (50.). Diese Führung verlieh den Rostockern Sicherheit, wobei sie Glück hatten, dass Schwertfegers Schuss zum 2:0 unhaltbar abgefälscht wurde (62.).

Erst nach dem 1:2, den ausgerechnet der Ex-Rostocker David Blacha erzielte (79.), wurde es noch mal eng. So traf in der Nachspielzeit der aufgerückte SVWW-Keeper Kolke spektakulär den Pfosten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen