FC Hansa Rostock : Ein „Dreier“ für den Trend

Von der Tendenz her ist Hansa jetzt mit einem Sieg gegen ein Spitzenteam dran, meint Innenverteidiger Steven Ruprecht, hier beim 1:0 über Chemnitz oberhalb von Frank Löning.
Von der Tendenz her ist Hansa jetzt mit einem Sieg gegen ein Spitzenteam dran, meint Innenverteidiger Steven Ruprecht, hier beim 1:0 über Chemnitz oberhalb von Frank Löning.

Laut Innenverteidiger Steven Ruprecht ist Hansa jetzt mit einem Sieg über ein Spitzenteam an der Reihe.

svz.de von
11. April 2015, 08:50 Uhr

Geht es nach dem aktuellen Trend, müsste Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock heute ab 14 Uhr in der DKB-Arena gegen den Dritten Stuttgarter Kickers einen
Dreier einfahren. „Wenn man es ein bisschen flapsig sieht, haben wir beim Ersten in Bielefeld verloren und beim Vierten in Duisburg unentschieden gespielt. Setzt sich der Trend fort, sollten wir diesmal gewinnen“, so FCH-Verteidiger Steven Ruprecht.

Der 27-Jährige gehört zu den geschlagenen Hanseaten, die sich im Hinspiel eine böse 0:3-Klatsche einfingen und damit am Ende eigentlich sogar noch gut bedient waren. Rachegelüste hegt der Kicker dennoch nicht. „Wenn man an diese Partie denkt, gibt es etwas gutzumachen. Doch jedes Spiel beginnt bei Null, und für eine Revanche gibt es auch nicht mehr Punkte. Mittlerweile haben wir ein ganz anderes Gesicht als noch in der Hinrunde. Ich behaupte, dass es ein Duell auf Augenhöhe wird. Wenn es am Ende für den einen oder anderen eine Genugtuung ist, dann ist das so. Ich weiß nur, dass auf uns ein starker Gegner wartet“, so der Abwehrmann.

Während die Kickers mitten im Aufstiegsrennen stecken, benötigen die Rostocker noch einige Zähler für den Klassenerhalt. Aufgrund der Form 2015 des FCH (Dritter der separaten Jahrestabelle) können die Zuschauer – es werden gut 10 000 erwartet – auf ein Spitzenduell hoffen. „Rufen wir unsere momentane Leistungsfähigkeit ab, brauchen wir uns nicht zu verstecken. Letztlich ist für uns egal, wie der Gegner heißt. Wir brauchen noch einige Punkte, damit wir das rettende Ufer erreichen“, erklärt Ruprecht, der jedoch keinen Blick für die momentan im Tabellenkeller mitpunktende Konkurrenz übrig hat: „Wenn wir auf andere gucken, wären wir völlig fehl am Platz. Wir wollen unsere Spiele gewinnen. Dann ist es egal, was die anderen machen, denn sie können uns nicht überholen.“

Nach einem desaströsen Heimjahr 2014 – zwölf Punkte aus 21 Partien – macht es ihm mittlerweile wieder Spaß, in der DKB-Arena aufzulaufen. Es sei „ein schönes Gefühl, ins Stadion zu kommen mit dem Wissen, dass man vier Heimspiele in Folge nicht verloren hat“.

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