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Hansa Rostock : Ein Abstieg wäre bitter für die Region

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Joachim Masuch zum Spiel des FC Hansa in Dresden

Auch beim Fußball-Landesverband von Mecklenburg-Vorpommern bangt man heute ab 13.30 Uhr mit dem FC Hansa um den Klassenerhalt. Vor der alles entscheidenden Partie bi Dynamo Dresden sprach NNN-Mitarbeiter André Gericke mit dem Verbandspräsidenten Joachim Masuch.

Herr Mausch, was würde ein Abstieg des FC Hansa in die Regionalliga für den Landesverband bedeuten?

Masuch: Das wäre für die gesamte Region bitter. Der FC Hansa war immer ein Leuchtturm, zudem man gerne geschaut hat. Es wäre auch fatal für die ganzen Jugendspieler und deren Entwicklung. Des Weiteren geht dann sicher auch ein Stück Kultur verloren. Immerhin pilgern doch zu jedem Heimspiel alle zwei Wochen 8000 bis 10 000 Leute ins Ostseestadion.

Wie sehen Sie die Partie in Dresden als Fußball-Fan bzw. als Präsident?

Als Fan muss ich realistisch sagen, dass es unheimlich schwer wird, in Dresden zu bestehen. Es ist immerhin ein große Prestigeduell. Auf der anderen Seite kann man natürlich nicht ausschließen, dass es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen im und außerhalb des Stadions kommt. Das sah man ja schon beim Hinspiel.

Wie werden Sie die Partie verfolgen, werden Sie vor Ort sein?

Ich schaue mir das Spiel nicht im Stadion oder zu Hause vor dem Fernseher an. Allerdings werde ich natürlich über die aktuellen Spielstände jederzeit informiert sein.

Was stimmt Sie positiv?

Optimistisch stimmt mich derzeit nur, dass vielleicht zwei Absteiger reichen könnten, wenn Zweitliga-Absteiger VfR Aalen keine Lizenz bekommen wird. Wie Erfurt gegen Unterhaching ausgeht, kann ich nicht einschätzen. Bei Erfurt ist die Luft raus. Für die geht es um Nichts mehr. Zudem ist das Spiel gegen Unterhaching auch nicht so ein Prestigeduell, wie Dresden gegen Rostock. Dynamo wird Hansa sicher nichts schenken.

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