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FC Hansa Rostock : Ein Abstieg steht nicht zur Debatte

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansa-Boss Michael Dahlmann beschäftigt sich emotional nicht mit der Regionalliga

svz.de von
erstellt am 21.Mai.2015 | 08:00 Uhr

Hansas Vorstandsvorsitzender Michael Dahlmann zeigte sich gestern optimistisch im Hinblick auf das entscheidende Spiel im Kampf um den Klassenerhalt am Sonnabend bei Dynamo Dresden. „Wir haben eine gute Ausgangsposition, besser als alle anderen Mannschaften. Von daher können wir positiv gestimmt nach Dresden fahren und dort unsere Chance wahrnehmen“, sagte der 37-Jährige.

Wenngleich er sich „emotional mit dem Thema nicht beschäftigt“ habe und für ihn „ein Abstieg nicht zur Debatte steht“, bestätigt der FCH-Boss, dass sich der Rostocker Fußball-Drittligist sehr wohl mit dem Thema Regionalliga befasst hat. „Es ist nicht so, dass wir die Regionalliga-Unterlagen nicht eingereicht hätte. Das haben wir seit zwei Jahren gemacht, immer aus wirtschaftlichen Gründen, weil wir ja nie wussten, ob wir die Lizenz für die 3. Liga bekommen“, so Dahlmann.

Aufgrund des geplanten Einstiegs von Investor Rolf Elgeti blickt der Vorstandsvorsitzende diesmal entspannter nach Frankfurt/Main zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) und will die Unterlagen heute – eine Woche vor dem eigentlichen Stichtag am 28. Mai – einreichen. „Es bleibt bei dem Zeitplan. Wir sind gerade dabei, alles zu finalisieren und die Verträge vorzubereiten, damit wir sie planmäßig abgeben können“, so Dahlmann.


Investor Elgeti steht bei Abstieg zum Verein


Im Falle des Horrorszenarios und dem Sturz in die Viertklassigkeit kann der FC Hansa offenbar auch auf die Unterstützung des Finanz- und Immobilienexperten Rolf Elgeti bauen. „Wir sind natürlich froh, dass er sich dazu bereits geäußert und dabei versichert hat, dass er zum Verein steht“, so Dahlmann.

In welcher Form Elgeti dann investieren wird, steht jedoch nicht fest: „Ich denke, dass es noch einmal Diskussionsbedarf geben wird, weil es eine andere Situation ist.“ Somit dürfte ein Abstieg aber nicht automatisch die Insolvenz bedeuten.

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