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FC Hansa Rostock : Duell einstiger Leuchttürme

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Die ehemaligen Bundesligisten Energie Cottbus und Hansa Rostock kämpfen in der 3. Liga um den Klassenerhalt

svz.de von
erstellt am 26.Feb.2016 | 08:00 Uhr

Einst waren es die fußballerischen Leuchttürme Ostdeutschlands – aktuell kämpfen Hansa Rostock und Energie Cottbus in der
3. Liga um den Klassenerhalt. Morgen ab 14 Uhr (Live im RBB-Fernsehen) geht es in der Lausitz im Stadion der Freundschaft um drei wichtige Punkte. Die derzeitigen Trainer Christian Brand auf Rostocker Seite und Vasile Miriuta beim FC Energie haben die erfolgreicheren Zeiten beider Vereine mitgemacht. Achtmal standen sich die Clubs in der 1. Bundesliga gegenüber, dreimal wirkten dabei Brand und Miriuta mit. Die Bilanz ist ausgelichen – je ein Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage. „Ich kann mich noch sehr gut erinnern. Es war ein Derby und es herrschte immer eine ziemlich aufgeladene Stimmung“, sagt Christian Brand, der sich ansonsten nicht großartig mit der Vergangenheit aufhalten möchte: „Es interessiert nicht, was in den zurückliegenden Jahren geschehen ist. Es zählt nur das, was am Sonnabend auf dem Platz passiert“, so der Rostocker Coach.

Anfang der Woche Unruhe bei beiden Clubs

Während der 43-Jährige am Dienstag Abwehrmann Dennis Erdmann nach einem Ausraster im Training freistellte, ging es auch in Cottbus turbulent zu. Der Sportliche Leiter wurde ausgetauscht. Von Roland Benschneider übernahm Energie-Urgestein Ralf Lempke. Auch der Kapitän wurde gewechselt, Richard Sukuta-Pasu wird statt des Ex-Rostockers Uwe Möhrle morgen die Binde tragen. Zudem zog sich Cottbus gestern ein Trainingslager zurück. „Das sind Sondersituationen. Die Dinge, die in Cottbus passieren, sind sicherlich außerplanmäßig. Bei Energie steht die Mannschaft unter Druck – wir aber auch. Allerdings ist unser Team den Druck gewöhnt, weil wir die ganze Saison gegen den Abstieg spielen. Cottbus ist dagegen in den vergangenen Wochen mit reingerutscht“, so Christian Brand.

Obwohl es das Duell zwischen dem auf Abstiegsrang 18 stehenden Gästen (26 Punkte) und Energie, dass den letzten Platz (17./27) des rettenden Ufers belegt, ist, will der Rostocker Coach nicht von einem Endspiel sprechen. „In unserer Situation haben wir mit der Partie in Cottbus noch zwölf wichtige Spiele. Ich werde nicht einen komplette Saison an einem Spieltag festmachen. Klar hat dieses Derby eine große Bedeutung, aber auch danach wird noch weitergespielt“, so Brand.

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