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Spiel gegen FC Bayern München II : Dritter Anlauf für den FC Hansa

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Nach den Pleiten in Saarbrücken (0:3) und zu Hause gegen Sandhausen (0:1) nimmt FC Hansa Rostock morgen um 14 Uhr beim FC Bayern München II einen erneuten Anlauf, um den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt zu machen.

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erstellt am 23.Apr.2011 | 06:57 Uhr

Rostock | Matchball Nummer drei: Nach den Pleiten in Saarbrücken (0:3) und zu Hause gegen Sandhausen (0:1) nimmt Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock morgen um 14 Uhr beim FC Bayern München II einen erneuten Anlauf, um den Aufstieg in die 2. Bundes liga perfekt zu machen. Vorausgesetzt die Konkurrenz kommt den Ostseestädtern heute nicht zuvor. Der einzige Verfolger des FCH, SV Wehen Wiesbaden (zwölf Zähler und 15 Tore schlechter), muss gegen Rot-Weiß Erfurt gewinnen, sonst steigt Hansa schon auf der Autobahn auf. Denn um neun Uhr beginnt heute das Abschlusstraining. Und nach einem Imbiss machen sich die Hanseaten gegen Mittag mit dem Mannschaftsbus auf den Weg in die bayerische Landeshauptstadt. "Das Team hat in der bisherigen Saison gezeigt, dass es wieder aufstehen kann. Ich bin überzeugt, dass wir den fehlenden Punkt in München holen werden", sagte FCH-Vorstandschef Bernd Hofmann.

Hansa muss mehr Torgefahr als zuletzt ausstrahlen

Im Grünwalder Stadion erwartet die Rostocker eine knifflige Aufgabe. Denn die "kleinen Bayern" sind Schlusslicht und seit Mittwoch - dem 0:2 in Erfurt - bereits abgestiegen. "Das ist ein unangenehmer Gegner. Und im Hinspiel (0:2 - d. Red.) haben wir gesehen, dass die Truppe nicht blind ist", erklärt Tobias Jänicke, der beim 0:1 gegen Sandhausen noch der auffälligste Hansa-Kicker war. Der 22-Jährige weiß aber, wie man dem Gegner beikommen kann: "Wir müssen von Beginn an klarmachen, wer die drei Punkte holen und das Ding ziehen wird."

Vor allem brauchen die Gäste mehr Torgefahr als in den vergangenen Duellen. Zuletzt blieben die Norddeutschen zweimal ohne eigenen Treffer, verließen zudem erstmals in dieser Saison in zwei aufeinander folgenden Partien als Verlierer den Platz. "Gegen Sandhausen hatten wir keine richtigen Chancen, nur so drei, vier abgehackte. Das war natürlich zu wenig. Vor allem machten wir viele Fehler im Passspiel. Das war nicht gut von uns", bekennt Hansas Abwehrchef Michael Wiemann. Dass es für die Hausherren um nichts mehr geht, hält der 24-Jährige nicht unbedingt für einen Vorteil für die Rostocker. "Sicherlich sind sie abgestiegen. Doch wollen sich alle Sportler vernünftig verabschieden. Uns erwartet eine schwierige Aufgabe, aber dennoch hoffen wir auf einen Sieg und dass wir damit den Aufstieg endlich auch rechnerisch klarmachen. Dann können wir auch richtig feiern", so Michael Wiemann.

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