FC Hansa Rostock : Drei Tore beim 5:3 - Hilßner schießt die Fortuna ab!

Marcel Hilßner - dreifacher Torschütze und Vorbereiter für den Benyamina-Treffer.

Marcel Hilßner - dreifacher Torschütze und Vorbereiter für den Benyamina-Treffer.

Was für ein Spiel!! Der FC Hansa gewinnt sein Heimspiel gegen Fortuna Köln nach 0:2 Rückstand und tollem Kampf noch 5:3.

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25. November 2017, 14:25 Uhr

Marcel Hilßner wird das atemberaubende Heimspiel gegen Köln so schnell nicht vergessen. „Es war das bisher beste Spiel, was ich für Hansa gemacht habe“, sagte der Dreifach-Torschütze.  In der 78. Minute machte der Rostocker sein drittes Tor zum 5:3. Dazu seine Vorbereitung für Alibaz - ganz, ganz stark! Zuvor konnte Fortuna kurzzeitig durch Dahmani (73.) zum 3:4 verkürzen.

Das Ostseestadion steht da schon länger kopf! Gerade noch bejubeln die Hansa-Fans in der 62. Minute Hilßner, dessen Freistoß ungehindert zum 3:2 im Kölner Netz landete, da schrotet auch Alibaz nur drei Minuten später nach Vorlage von Hilßner das Leder ins gegnerische Tor. So schön kann Fußball sein!

Ab der 55. Minute sind die Rostocker in Überzahl: Pazurek konnte Hilßner in gut 20 Metern Torentfernung nur durch ein Foul am Torschuss hindern. Gelb! Und es ist sein zweites - ergo Gelb-Rot! Nun muss Hansa in sein Spiel finden, die Überlegenheit zu zählbaren Ergebnissen nutzen. Und das gelingt in spektakulärer Art und Weise ....


Video: Marie Boywitt via Hansa-News bei NNN (Facebook)

Der Start in die Drittligapartie gegen die Fortuna aus Köln verlief jedoch alles andere als nach Vorstellung der Gastgeber. Kessel bereits in der ersten Spielminute sowie Dahmani (12.) ließen die zunächst eher konfus aufspielenden Hanseaten schnell ins Hintertreffen geraten. Doch die Mannen von FCH-Coach Pavel Dotchev berappelten sich und schafften in starken zehn Minuten erst durch Hilßner (21.) den Anschluß und nur sieben Minuten später dank Benyamina den umjubelten Ausgleich.

Bis zur Pause bekamen die knapp 10.000 Zuschauer noch weitere herrliche Spielszenen auf beiden Seiten geboten - ein weiteres Tor blieb jedoch zunächst aus.

Nach dem Schlusspfiff war Hansa-Coach Pavel Dotchev völlig aus der Puste. „Ein verrücktes Spiel, acht Tore, was will man mehr“, sagte er. Ihn beeindruckte vor allem eines: wie sein Team zurückkam. Denn nach zwölf Minuten stand es 0:2. Doch dann kam Hilßner und drehte zusammen mit Soufian Benyamina und Selcuk Alibaz die Partie.

Damit sind die Norddeutschen nun mittendrin im Aufstiegskampf. Hansa hat als Tabellen-Fünfter nur noch fünf Punkte Rückstand auf Relegationsplatz drei.

 
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