FC Hansa Rostock : Dorda ist letzter Siegtorschütze

Was für ein Traumtor: Abwehrmann Christian Dorda schießt aus 30 Metern aufs Tor und der Ball schlägt direkt unter der Latte rein – diese Szene ist vom 4. Spieltag.
Was für ein Traumtor: Abwehrmann Christian Dorda schießt aus 30 Metern aufs Tor und der Ball schlägt direkt unter der Latte rein – diese Szene ist vom 4. Spieltag.

Vor knapp drei Monaten hat der Linksverteidiger des FC Hansa beim 1:0-Sieg gegen den VfL Osnabrück mit einem Traumtor getroffen.

svz.de von
18. November 2015, 19:04 Uhr

Mit seinem Traumtor aus gut 30 Metern hat Linksverteidiger Christian Dorda dem Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock den letzten Siegesrausch beschert. „In Osnabrück das Ding da. So lange ist das schon her“, fragt Dorda skeptisch. „Das ist wirklich schon ziemlich lange her.“ Getroffen hat der 26-Jährige mit einem Rechtsschuss in der 50. Minute am 4. Spieltag (22. August) zum 1:0-Endstand gegen den VfL Osnabrück…

Vor knapp drei Monaten konnten sich die Hanseaten von Cheftrainer Karsten Baumann letztmals über einen „Dreier“ freuen – und das auswärts. Christian Dorda erinnert sich noch gut an diesen Schuss – kein Wunder, schaffte er es doch damit in der ARD-Sportschau zur Wahl zum „Tor des Monats August“. „Daran werde ich mich wohl noch lange erinnern. Das war ja auch ein sehr schönes Tor“, sagt der Linksverteidiger. Und seine Kollegen womöglich auch – ist Dorda doch eigentlich ein Linksfuß.

Die Freude hielt allerdings nur ein oder zwei Tage an, dann richtete sich der Fokus wieder auf die kommenden Spiele. Diesem Gefühl eines Sieges trauere der 26-Jährige schon ein wenig nach, gibt er zu. „Natürlich. Sind in unserer Situation drei Punkte doch extrem wichtig. Das wollen wir und müssen wir auch schaffen.“

Für das Auswärtsspiel am Wochenende in Erfurt ist er zuversichtlich, dass der Bock umgestoßen wird. „Ein Sieg, das ist unser Ziel. Etwas anderes hilft uns nicht, um da unten herauszukommen“, sagt der Linbksverteidiger bestimmend. „Denn irgendwann muss der Knoten platzen.“

Vielleicht erneut mit einem Traumtor von ihm? „Klar, ich würde gerne wieder treffen. Aber im Endeffekt ist es egal, wer das Tor macht. Am schönsten wäre es aber, wenn einer der Stürmer trifft“, so der Hanseat.

Diese kamen in den vergangenen Partien nicht so oft zum Zuge. „Im Spiel müssen sie sich die Chancen erarbeiten. Außerdem müssen die Stürmer bei uns sehr viel laufen und für die Mannschaft kämpfen. Uns fehlt in letzter Zeit einfach das gewisse Glück – nun müssen wir uns das wieder erarbeiten und auch ein wenig erzwingen“, sagt Christian Dorda.

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