Landespokal : Doberaner FC peilt Revanche an

Schwieriges Los: Tino Capito (rechts) und sein Team vom Doberaner FC erwartet nach dem Sieg in der 1. Pokal-Runde über Sievershagen nun mit dem SC Parchim ein unangenehmer Gegner – und unerfreulicher Bekannter. Am Wochenende verlor der Landesligist nach einer 3:0-Pausenführung die Partie noch mit 3:4.
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Schwieriges Los: Tino Capito (rechts) und sein Team vom Doberaner FC erwartet nach dem Sieg in der 1. Pokal-Runde über Sievershagen nun mit dem SC Parchim ein unangenehmer Gegner – und unerfreulicher Bekannter. Am Wochenende verlor der Landesligist nach einer 3:0-Pausenführung die Partie noch mit 3:4.

In der 2. Hauptrunde des Landespokals sind die Rand-Rostocker zu Gast beim SC Parchim. Hansa muss beim Achtligisten Eldena ran

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01. September 2017, 08:00 Uhr

In der 2. Hauptrunde des Lübzer Pils Cups von Mecklenburg-Vorpommern gibt es für den Fußball-Drittligisten FC Hansa eine Premiere: Erstmals müssen die Rostocker morgen ab 15 Uhr gegen einen Landesklasse-Teilnehmer, den LSV Schwarz-Weiß Eldena, antreten. Grund dafür ist die Umstrukturierung der Pokal-Wettbewerbe im Land.

Die Westmecklenburger sind in der vergangenen Saison aus der Landesliga West abgestiegen und rangieren derzeit nach einem mäßigen Saisonstart auf Platz 15 der Landesklasse IV. Im Pokal sorgte die Mannschaft von Trainer Matthias Zimmermann allerdings für eine kleine Überraschung, denn sie warf die höherklassige SG 03 Ludwigslust/Grabow (Landesliga West) mit 2:0 aus dem Wettbewerb.

Für Hansa-Chefcoach Pavel Dotchev ist das aber nicht wichtig: „Wir sind Favorit und wollen unbedingt gewinnen“, so der 51-Jährige und fügt hinzu: „Wenn wir auch im kommenden Jahr besondere Partien wie das DFB-Pokal-Spiel gegen Hertha erleben wollen, müssen wir solche Gegner einfach schlagen. Da ist es egal, aus welcher Liga die kommen.“

Ein eher schwieriges Los hat Landesligist TSV Graal-Müritz gezogen. Morgen ab 14 Uhr ist Oberligist Torgelower FC Greif zu Gast. Der FC stieg in der zurückliegenden Spielzeit auf und schied im vergangenen Jahr erst im Halbfinale gegen den FC Hansa (1:7) aus.

Ein Duell auf Augenhöhe gibt es zwischen den Landesligisten FSV Kühlungsborn und dem SV Warnemünde. Déjà-vu für den Doberaner FC: Ebenfalls am Sonntag ab 14 Uhr gastiert die Truppe von Trainer Ronny Susa beim Landesliga-Konkurrenten SC Parchim. Bitter: Bei den Westmecklenburgern verlor der DFC am vergangenen Wochenende trotz 3:0-Pausenführung noch mit 3:4. Da ist Wiedergutmachung angesagt.

Ansetzungen der 2. Hauptrunde

Freitag 19.30 Uhr: FC Mecklenburg Schwerin – Lübzer SV

Samstag 12 Uhr: Nordbräu Neubrandenburg – FC Pommern Stralsund, SV Blau-Weiß Polz – SG Aufbau Boizenburg.
14 Uhr: FSV Blau-Weiß Greifswald – TSG Neustrelitz, HSG Uni Greifswald – FSV Malchin, TSV Graal-Müritz – Torgelower FC Greif, Pasewalker FC – TSV Friedland, SV Siedenbollentin – Greifswalder FC, SV Blau-Weiß Baabe – 1. FC Neubrandenburg, SV Traktor Pentz – Grimmener SV, VFC Anklam – SG Karlsburg/Züssow, SV Waren – VfL Bergen, SpVgg Cambs-Leezen – Rostocker FC, FC Seenland Warin – FC Förderkader, PSV Wismar – MSV Pampow.
15 Uhr: SG Empor Richtenberg – SV 90 Görmin, Rehnaer SV – TSV Bützow, Schwarz-Weiß Eldena – FC Hansa Rostock, SV Warsow – Malchower SV, Neumühler SV – Dynamo Schwerin, Empor Zarrentin – Bölkower SV

Sonntag 11 Uhr: Warnow Papendorf – PSV Rostock. 13 Uhr: Hanse Neubrandenburg – Penkuner SV. 14 Uhr: Einheit Tessin – Einheit Ueckermünde, FSV Mirow/Rechlin – Gnoiener SV, Trinwillershagen – Einheit Strasburg, FC Schönberg – SV Pastow, FSV Kühlungsborn – SV Warnemünde, SC Parchim – Doberaner FC

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