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FC Hansa Rostock : Die Woche der Wahrheit

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hanseaten treten beim Zweiten Münster und anschließend gegen den Dritten Großaspach an

svz.de von
erstellt am 16.Okt.2015 | 08:00 Uhr

Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock tritt heute Abend ab 19 Uhr mit einem Rucksack von acht sieglosen Partien in Serie bei Preußen Münster an und will die Last über Bord werfen. „Außer vielleicht Dresden kann unabhängig von der Tabelle jeder jeden schlagen. Wenngleich wir auch viel Positives aus unserer Unentschieden-Serie ziehen konnten, müssen wir nun auch in Münster weiter punkten“, sagt Hansa-Trainer Karsten Baumann.

Zwar haben die Ostseestädter erst dreimal verloren, allerdings stehen neben sieben Remis auch erst zwei Saisonsiege zu Buche. Von einer Woche der Wahrheit mit den Spielen heute beim Zweiten in Münster und am Sonnabend, 24. Oktober, gegen den Dritten Großaspach will der Fußball-Lehrer nicht sprechen. Dennoch ist die Lage mit 13 Punkten aus zwölf Spielen und Tabellenplatz 15 nicht ungefährlich. Weitere Pleiten darf sich der FC Hansa nicht leisten, sonst rutscht er mitten rein in den Kampf um den Klassenerhalt.

Ausgerechnet jetzt geht es zu den Preußen, die zuletzt in der Liga 17 von 21 möglichen Punkten holten, im Landespokal jedoch am Regionalligisten Lotte scheiterten (1:3). „Die Münsteraner haben in den vergangenen Jahren viel investiert, nicht nur finanziell. Sie haben eine gewachsene Mannschaft mit vielen Spielern, die jetzt schon einen langen Zeitraum dort sind. Das merkt man auch an einer hohen spielerischen Sicherheit. Sie lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Vorne sind sie mit ihrer großen individuellen Qualität mit Reichwein, Bischoff oder Kara immer für ein Tor gut“, charakterisiert Baumann den Kontrahenten.

Der seit Mittwoch 46-Jährige, der sich nachträglich zu seinem Geburtstag sicher am liebsten drei Punkte wünscht, will der Mannschaft nach intensivem Gegnerstudium „die nötigen Mittel auf den Weg geben, um dort zu punkten. Wir müssen aber eine harte Nuss knacken.“

Personell hat sich die zuletzt angespannte Situation etwas verbessert. Die gesperrten Michael Gardawski (fünfte Gelbe) und Marco Kofler (Gelb-Rot) kehren in die Start-Elf zurück. Zudem dürfte Kapitän Tobias Jänicke in den Sturm rücken, um mit seiner Schnelligkeit für Akzente sorgen zu können. Die zuletzt angeschlagenen Maximilian Ahlschwede und Matthias Henn stehen ebenfalls zur Verfügung.

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