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Hansa Rostock : Die vielen Remis regen Benyamina extrem auf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

svz.de von
erstellt am 21.Okt.2015 | 08:00 Uhr

Der FC Hansa ist der Remis-König der 3. Fußball-Liga. Die Rostocker holten sieben Unentschieden in den vergangenen neun Spielen. Insgesamt sind es deren acht in 13 Saison-Auftritten.

„So etwas habe ich bislang noch nicht erlebt. Es nervt und regt mich extrem auf. Sicher ist ein Punkt immer noch besser, als würde man verlieren, doch wir müssen jetzt mal wieder gewinnen. Wenn einer zweimal gewinnt, aber auch sechsmal verliert, holt er genausoviele Punkte wie wir mit unseren Unentschieden“, sagt Soufian Benyamina.


Nur zwei Chancen in zwei Spielen


Der Mittelstürmer kommt bislang auf einen Treffer in sieben Partien. Auch ein Grund, weshalb es nicht zu mehr Punkten langte. Gegen Dresden und in Münster vergab er zwei gute Möglichkeiten. „Ich würde die beiden Chancen nicht als Hundertprozentige einstufen, und ich glaube, dass es schon ein bisschen mehr sein könnten als nur zwei Chancen in zwei Spielen. Im Endeffekt hätte ich zumindest in Münster den Ball machen können, wenn es auch nicht ganz so einfach war“, erklärt Benyamina, der zudem fordert: „Wir müssen insgesamt im Offensivspiel zulegen. Es sieht gut aus bis zum Strafraum, aber dann fehlt der letzte und entscheidende Pass oder dass man einfach mal cool bleibt vor dem Tor und die Chance nutzt.“

Hansa-Trainer Karsten Baumann erwartet mehr Geilheit aufs Tor, mehr Entschlossenheit in den Angriffsaktionen, wie der Chefcoach nach dem 1:1 in Münster sagte.

„Ich will in jedem Spiel ein Tor schießen und bin auch geil drauf. Aber man kann es als Einzelner oft nicht so beeinflussen. Ich denke, dass die Mannschaft einfach mal ein Erfolgserlebnis in Form von drei Punkten braucht. Wenn wir gewinnen, wird bei uns der Knoten auch platzen“, ist sich Benyamina sicher. Dem gebürtigen Berliner ist nicht bange vor der nächsten Partie am Sonnabend um 14 Uhr gegen den Dritten Sonnenhof Großaspach. „Wir brauchen uns vor Großaspach nicht zu verstecken. Ich kenne sie aus dem vergangenen Jahr. Sie haben einen Supertrainer, der die Mannschaft taktisch gut einstellt. Es wird schwer, aber wenn wir konzentriert arbeiten, haben wir auch gute Chancen, die Partie zu gewinnen.“

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