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FC Hansa Rostock : Die Rückkehr nach Cottbus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas Garbuschewski stand bis Ende Januar noch bei den Lausitzern unter Vertrag und erwartet ein Kampfspiel

von
erstellt am 24.Feb.2016 | 08:00 Uhr

Hansas Flügelflitzer Ronny Garbuschewski hat gestern einen freudigen Start in die neue Trainingswoche des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock bekommen – mit vielen Geburtstagswünschen seiner Kollegen. „Ja, das stimmt, die Jungs haben dran gedacht“, sagt der nun 30 Jahre alte Mittelfeldakteur. Für ihn und die anderen Kicker von Cheftrainer Christian Brand ging die Woche dennoch wie gewohnt mit zwei Trainingseinheiten los. „Klar, das Wochenende lief jetzt nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben, aber die Niederlage müssen wir abschütteln, uns voll und ganz auf Cottbus konzentrieren“, sagt Garbuschewski.

Für ihn ist die Partie im Stadion der Freundschaft in Cottbus eine Art Rückkehr. Denn bis zum 28. Januar stand er noch bei den Lausitzern unter Vertrag. „Es ist immer ein besonderes Gefühl, wenn man gegen seinen Ex-Club spielen muss. Aber darum geht es am Sonnabend nicht. Für uns ist die Lage prekär genug, nur darauf konzentriere ich mich.“ Dennoch verfolgt er auch noch die Situation beim FCE. Denn nach zuletzt zwei Niederlagen (1:2 gegen Stuttgarter Kickers, 0:3 VfR Aalen) in Folge, stecken nun auch die Lausitzer mitten im Abstiegskampf. „Das ist eine Situation, mit der sich in Cottbus niemand mehr beschäftigen wollte. Für uns ist es nun gut, dass die Tabelle noch immer so verdammt eng ist, doch sie kommen ganz schön ins Schwitzen“, so Garbuschewski.

Auch deshalb erwartet der offensive Mittelfeldmann ein Kampfspiel vor einer überragenden Kulisse. „Wir müssen zusehen, dass wir das erste Tor machen, damit wir die Situation auf unserer Seite haben“, lautet der Plan des 30-Jährigen. Wie die Hanseaten das schaffen können? „Man muss über den Kampf ins Spiel finden, über die Zweikämpfe die Aggressivität – anders geht es im Moment einfach nicht“, schätzt Ronny Garbuschewski die Situation beider Teams ein.

Leicht wird es auf der Tribüne auch nicht werden. „Ich habe noch einige Bekannte und Freunde da. Die leben schon sehr lange dort, und sind eben mit dem Verein verbunden, verfolgen aber auch meinen Werdegang eifrig“, ist sich Garbuschewski sicher.

Seinen 30. Geburtstag hat sich der Flügelflitzer sicher anders vorgestellt, als bei Hansa gegen den Abstieg zu kämpfen. Ein Geburtstagsständchen vom gesamten Team und den Trainern gab es nach der gestrigen Nachmittagseinheit. „Den Kuchen gibt es dann morgen“, forderte Christian Brand im Anschluss. „Gefeiert wird nächste Woche“, verspricht Garbuschewski.

Rolf Elgeti verlängert Stadionkredit mit Hansa

Fußball-Drittligist FC  Hansa Rostock und Investor Rolf Elgeti haben sich auf eine Verlängerung des Stadionkredites um ein weiteres Jahr geeinigt. Der Aufsichtsrat des Traditionsclubs hat  der Darlehensverlängerung bereits zugestimmt. Der Zinssatz bleibt unverändert. Die Zinsen werden ein weiteres Jahr gestundet und die Tilgung weiterhin ausgesetzt.

Christian Hüneburg, Vorstand für Finanzen und Verwaltung beim FC Hansa, führt aus: „Es ist uns gelungen, den bestehenden Kreditvertrag mit der Obotritia Capital KGaA um ein Jahr zu verlängern. Vor allem in Hinblick auf die anstehende Lizenzierung für die Saison 2016/17 sind die Aussetzung der Tilgung sowie die Stundung der Zinsen bis zum 1. Juli 2017 von großer Bedeutung. Dass wir dieses Thema bereits zum heutigen Zeitpunkt lösen konnten, ist eine sehr gute Nachricht und verschafft uns wichtigen wirtschaftlichen Spielraum für die kommende Saison.“

Die notwendigen Unterlagen zur Erfüllung der Auflagen sind bis zum 1. März 2016 beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Frankfurt am Main einzureichen.

„Ich freue mich sehr, auch für die kommende Saison einen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilisierung des Vereins und zum Erlangen der nächsten Lizenz leisten zu können“, so Investor Rolf Elgeti.

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