Hansa Rostock : Die Gelbsucht des Kofler

Das war die dritte Gelbe für Marco Kofler: Schiedsrichter Johannes Huber verwarnt den Rostocker nach seinem Foul an Philipp Klement (FSV Mainz II, früher FC Hansa).
Das war die dritte Gelbe für Marco Kofler: Schiedsrichter Johannes Huber verwarnt den Rostocker nach seinem Foul an Philipp Klement (FSV Mainz II, früher FC Hansa).

Der Rostocker Neuzugang wurde bei seinen bisherigen vier Einsätzen für den FC Hansa stets verwarnt

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05. März 2015, 20:50 Uhr

Läuft morgen alles „normal“, dann kassiert Marco Kofler im Heimspiel gegen den Chemnitzer FC (14 Uhr, DKB-Arena) in der 6. Spielminute eine gelbe Karte – es wäre seine fünfte – und der Österreicher müsste im nächsten Auswärtsspiel in Bielefeld unfreiwillig zuschauen. „Er hat seine Sache bislang gut gemacht. Ich werde ihm jetzt nicht sagen, dass er sich zurücknehmen soll. Wir nehmen es, wie es kommt“, sagt Hansa-Trainer Karsten Baumann.

Vier Spiele absolvierte Marco Kofler seit der Winterpause für den FC Hansa. In allen sah der Neuzugang eine gelbe Karte. Kurios: In den Heimspielen gegen Regensburg und Mainz II wurde der 25-Jährige jeweils in der 6. Minute verwarnt. „Wer das Spiel in Halle gesehen hat, der weiß, dass die gelbe Karte dort ein Witz war. Das war noch nicht einmal ein Foul“, erklärt der Neu-Rostocker, der sich nach seinem Wechsel von Wacker Innsbruck zum FCH rasch auf der „Sechs“ im defensiven Mittelfeld einen Stammplatz erkämpfte.

Doch schon in Österreich beteiligte er sich fleißig am Sammeln von Karten. „Ich bin eben ein robuster Spieler. So ist dann auch meine Spielweise. Vielleicht sieht es auch immer ein bisschen komisch aus, weil ich ein großer Spieler bin“, mutmaßt Marco Kofler.

In den vergangenen drei Jahren holte sich der 1,95-Meter-Mann 34 gelbe Karten ab, wurde letztlich aber nur dreimal vom Platz gestellt, davon zweimal mit Gelb-Rot: „Ich kann dann schon mehr mit dem Köpfchen zu Werke gehen, wenn ich verwarnt bin.“

Sollte Kofler seine Gelbsucht morgen nicht abstellen können und seinen fünften Karton sehen, bliebe ihm der Auftritt bei Spitzenreiter und Pokalschreck Arminia Bielefeld verwehrt. „Das Wichtigste ist, dass wir gegen Chemnitz eine gute Leistung abrufen und die drei Punkte einfahren. Alles andere interessiert mich nicht“, so Marco Kofler.

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