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FC Hansa Rostock : Derby für Amaury Bischoff

vom
Aus der Onlineredaktion

Der FCH-Kapitän kennt den heutigen Gegner noch sehr gut. Er will das Spiel gegen Jena vergessen machen.

von
erstellt am 20.Okt.2017 | 08:00 Uhr

Für den Kapitän des FC Hansa Rostock wird das heutige Duell mit dem VfL Osnabrück eine Partie mit besonders viel Brisanz sein. Durch sein langjähriges Engagement beim SC Preußen Münster kennt Amaury Bischoff die Osnabrücker gut. Mit NNN-Redakteurin Marie Boywitt spricht der 30-Jährige über das anstehende Match.

Wie viele Rivalitäten verbinden Sie noch mit Osnabrück?

Bischoff: Eigentlich habe ich keine Rivalitäten mehr mit dem VfL. Das Spiel zwischen Münster und Osnabrück war in der Region immer das Derby. Es sind viele Sachen passiert – und leider bin ich für die Osnabrücker noch immer der Spieler, der ihnen richtig etwas getan hat. Es ist passiert, was passiert ist (2014 foulte Bischoff Tom Mertens, der sich daraufhin den Knöchel brach – d. Red.). Ich habe mich entschuldigt. Für mich ist das Thema erledigt. Mittlerweile muss ich damit leben – und ich kann damit auch umgehen. Ich habe da kein Problem mit, ich kann unter diesem Druck spielen.

Abstiegsplatz, Trainerentlassung – der VfL steckt derzeit in einer Krise…

Ich weiß nicht, was bei ihnen schief gelaufen ist. Für mich sind sie auf jeden Fall viel besser, als es die Tabelle zeigt. Die 3. Liga ist verdammt schwer. Aber ich bin mir sicher, dass sie da auch irgendwann rauskommen werden und dann eine Serie starten – aber erst ab dem nächsten Spieltag.

Wie schätzen Sie den Gegner ein?

Osnabrück ist eine gefährliche Mannschaft. Sie haben sehr gute Spieler in ihren Reihen. Ich habe das Spiel gegen Magdeburg verfolgt und gesehen, dass sie ziemlich viele Probleme haben. Aber mittlerweile habe ich gemerkt, dass irgendwie jeder Gegner, der gegen uns spielt, es schafft, eine Top-Leistung zu bringen, und auch das gewisse Glück auf deren Seite hat.

Das Spiel gegen Jena soll schnell aus den Köpfen – sehen Sie sich in einer besonderen Rolle bei der Aufarbeitung?

Es geht immer weiter. Natürlich ist die Enttäuschung riesengroß, aber zum Glück ist jedem bewusst, dass er nicht gut gespielt hat – jeder individuell und auch als Mannschaft. Ich bin mir sicher, dass es nur ein Ausrutscher war. Ich erwarte von der Mannschaft – und auch von mir als Erster vorneweg –, dass wir die Leistung der Vorwochen abrufen. In meiner Ansprache an die Jungs mache ich jetzt nichts anders. Man muss dieses Negativerlebnis nur schnell aus den Köpfen bekommen, denn wenn das noch länger hängen bleibt, gewinnt man das nächste Spiel auch nicht. Vielleicht kann ich unseren jungen Spielern mit meiner Erfahrung dabei helfen.

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