FC Hansa Rostock : Der Trainer hat einen guten Plan

Hansas Mittelfeld-Abräumer Marco Kofler (rechts) fordert für das Viertelfinale des Landespokals von Mecklenburg-Vorpommern gegen Pommern Stralsund volle Konzentration.
Hansas Mittelfeld-Abräumer Marco Kofler (rechts) fordert für das Viertelfinale des Landespokals von Mecklenburg-Vorpommern gegen Pommern Stralsund volle Konzentration.

Hansas Mittelfeld-Abräumer Marco Kofler: „Wir müssen gegen den FC Pommern Stralsund von Anfang an hundert Prozent geben“

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11. November 2015, 07:45 Uhr

Marco Kofler, Mittelfeld-Abräumer des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock, hatte beim Heimspiel gegen die Würzburger Kickers (0:0) als einziger Defensiver vor der Abwehr viel zu tun. „Ob wir nun mit zwei Sechsern spielen oder nur mit einem – klar, es ist ein bisschen mehr Laufarbeit für mich, aber wir haben das ganze System umgestellt, und das war okay. Klar, du hast mehr Verantwortung“, sagt Marco Kofler.

Mit der offensiv ausgerichteten Spielweise probierte Chefcoach Karsten Baumann etwas Neues aus. „Die erste Halbzeit war mit der Aufstellung ganz gut, dafür waren wir in der zweiten Hälfte nicht so überragend. Mal schauen, wie es weitergeht. Aber ich denke, der Trainer hat einen guten Plan.“

Auch für das Viertelfinale im Landespokal von Mecklenburg-Vorpommern beim Verbandsligisten FC Pommern Stralsund (Sonnabend, 13 Uhr, Primus Immobilien Arena)? Für den Mittelfeldmann ist jedenfalls eines klar: „Wir wollen es nicht so machen wie beim letzten Mal. Da haben wir den Gegner doch ein bisschen unterschätzt und gedacht, das geht von selbst.“ Gegen den Siebtligisten Bölkower SV gewann Hansa nur mit 2:0.

Mit Stralsund wartet nun ein Gegner auf, der aktuell Platz vier in der Verbandsliga belegt – und nach zuletzt weniger erfolgreichen Liga-Partien genügend Motivation für eine kleine Sensation im Landespokal übrig hat. „Auch in diesem Spiel müssen wir von Anfang an hundert Prozent geben. Wenn du da nur ein paar Prozentpunkte weniger machst, dann merkt man, dass auch solche kleineren Mannschaften fußballerisch was draufhaben – und uns ärgern können und auch wollen. Das dürfen wir nicht zulassen. Deswegen wollen wir gleich zu Beginn ein Tor machen“, so Kofler.

So könnte sich die Truppe mit einem Erfolgserlebnis Selbstvertrauen für die Liga holen. Dort wartet als nächster Gegner der FC Rot-Weiß Erfurt (13./drei Punkte vor Hansa) auf den Neunzehnten. „Man kann jede Woche große Töne spucken. Wir müssen es jetzt aber auf dem Platz mal hinlegen und endlich punkten“, sagt Marco Kofler.

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