Landespokal : Der FC Hansa ist klarer Favorit

100 Prozent fordert Hansa-Trainer Karsten Baumann morgen von seinen Spielern – hier Tobias Jänicke (links) und Stephan Andrist – im Landespokal-Duell in Stralsund.
100 Prozent fordert Hansa-Trainer Karsten Baumann morgen von seinen Spielern – hier Tobias Jänicke (links) und Stephan Andrist – im Landespokal-Duell in Stralsund.

Rostocker Drittligist im Landespokal bei Pommern Stralsund / Förderkader will FCM Schwerin ausschalten / Doberaner FC in Pampow

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13. November 2015, 08:00 Uhr

Spielpause im Liga-Betrieb: Ein Cup-Wochenende steht auf dem Programm. Acht Teams kämpfen dabei um den Einzug in das Halbfinale des Fußball-Landespokals um den „Lübzer Pils Cup“.

Bereits heute um 20 Uhr tritt Landesligist Doberaner FC beim Verbandsligisten MSV Pampow an. „Für den gesamten Verein, den es ja erst seit 2011 gibt, ist es das Spiel der Spiele. Ich denke, dass es so schnell nicht wieder kommen wird, dass wir in einem Viertelfinale vertreten sein werden“, sagt DFC-Coach Ronny Susa.

Wenngleich sein Team, das in den Runden zuvor unter anderem Oberligist 1. FC Neubrandenburg (3:1) und Verbandsligist Grimmener SV (2:1 nach Verlängerung) ausschaltete, als klarer Außenseiter ins Duell geht, werden sich die Münsterstädter nicht kampflos ergeben: „Es sind sicher eine Menge Zuschauer da. Wir werden kämpferisch alles geben und um jeden Ball kämpfen. Am Ende werden wir sehen, was dabei herauskommt“, so Susa.

Ebenfalls Außenseiter ist morgen ab 13 Uhr der FC Förderkader René Schneider in einem reinen Verbandsliga-Duell gegen den FC Mecklenburg Schwerin. „Es ist der ungeschlagene und souveräne Spitzenreiter sowie klare Aufstiegsfavorit. Doch auch wenn es abgedroschen klingt, der Pokal hat immer seinen eigenen Reiz. Es gibt kein Alibi. Das Spiel wird an diesem Tag entschieden“, so Stephan Malorny, Cheftrainer des FC Förderkader.

Im Liga-Betrieb setzte es für die Gastgeber eine 1:4-Pleite. „Allerdings täuschte das Ergebnis so ein bisschen über den Spielverlauf. Wir waren nah dran am 1:2, doch Schwerin gelang der dritte und vierte Treffer. Der Gegner hat eine unfassbare Qualität im Angriff, aber auch immer mal Gegentreffer bekommen, selbst von Kontrahenten, die nicht auf seinem Niveau waren“, so Malorny, der einige Spieler des FCM – unter anderen Kaminski, Geers, Karg, Laudan und Bergmann – schon selbst trainiert hat: „Wir kennen die Qualität des Kaders.“

Zur gleichen Zeit ist für den Drittligisten FC Hansa Rostock beim Verbandsligisten FC Pommern Stralsund das Weiterkommen Pflicht. „Das Wichtigste im Pokal ist, dass man in die nächste Runde einzieht“, sagt FCH-Trainer Karsten Baumann.

Der 46-Jährige weiß aber auch, dass es gegen unterklassige Teams manchmal keinen Schönheitspreis zu gewinnen gibt, wie das magere 2:0 im Achtelfinale bei Landesligist Bölkow bewies. „Ich denke, dass die Mannschaft damals den Gegner ein Stückweit unterschätzt hat. Das wird ihr diesmal nicht passieren. Die Spieler werden mit 100 Prozent in dieses Pokalspiel gehen“, ist sich Baumann sicher. Um nichts dem Zufall zu überlassen, hat Torwart-Trainer Stefan Karow den Kontrahenten sogar einmal beobachtet.

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