Hansa Rostock : Der Auftakt der Ost-Knaller

Ostseestadion – Endlich wieder für jedermann sichtbar: Heute um 17 Uhr wird in einem kleinen feierlichen Akt das neue Stadionschild an der Nord-Front der Arena enthüllt.
Ostseestadion – Endlich wieder für jedermann sichtbar: Heute um 17 Uhr wird in einem kleinen feierlichen Akt das neue Stadionschild an der Nord-Front der Arena enthüllt.

Hansa trifft in den kommenden drei Heimspielen auf Rivalen aus der ehemaligen DDR-Oberliga: Heute gegen Cottbus

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11. September 2015, 06:30 Uhr

Auftakt zu den Wochen der Ost-Knaller im Ostseestadion: Heute Abend um 19 Uhr trifft der FC Hansa zum Beginn des 8. Spieltages der 3. Fußball-Liga auf den FC Energie Cottbus. Als nächste Heimgegner folgen der 1. FC Magdeburg und die SG Dynamo Dresden.

Pünktlich zu den Traditionsduellen wird für alle Zuschauer sichtbar, dass das „Wohnzimmer“ des FC Hansa seinen traditionellen Namen wiederbekommen hat. Um 17 Uhr wird in einem offiziellen Akt das neue Stadionschild an der Nord-Front der Arena enthüllt.

Anschließend wird es auf dem Rasen heiß hergehen. Die Lausitzer stehen nach fünf sieglosen Spielen und der jüngsten 0:4-Heimschlappe gegen den VfR Aalen mit dem Rücken zur Wand. Hansa-Trainer Karsten Baumann sieht sein Team jedoch gut vorbereitet: „Wir kennen alle Spieler der Cottbuser. Ich denke, dass man uns nicht überraschen kann.“

Die Ostseestädter, die hingegen beim 0:0 in Aue mit Offensivmann Michael Gardawski für den verletzten Christian Dorda aufliefen (O-Ton Baumann: „Das haben wir alle Pfeile gezogen“), könnten sich taktisch etwas anders präsentieren als zuletzt. Möglicherweise wird Baumann vom 4-4-2-System etwas abrücken und sein Team wie zu Saisonbeginn in einem 4-2-3-1 agieren lassen. Neuzugang Maik Lukowicz würde auf der rechten Seite auflaufen und Angreifer Julius Perstaller etwas hängend hinter der einzigen Spitze Soufian Benyamina agieren. Dadurch könnten die Norddeutschen die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen verringern, und so mehr Sicherheit in die eigenen Aktionen bringen. „Wir haben das vergangene Spiel gegen Cottbus noch im Kopf. Am vorletzten Spieltag wollten wir hier zu Hause den Klassenerhalt klar machen. Da wurden wir ausgebremst. Das wollen wir diesmal besser machen“, so der Rostocker Coach.

In den bisherigen drei Heimspielen der Saison gab es nur einen Sieg: „Wir hatten jetzt immer ein volles Haus, aber nur einen Dreier. Das wurmt uns natürlich und wir wollen alles daran setzen, um dieses Spiel zu gewinnen. Es liegt nur an uns. Wir müssen entsprechend aggressiv auftreten.“

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