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Hansa Rostock : Dennis Erdmann: Diesmal ohne Rot

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas Dennis Erdmann hat nach dem Hinspiel nun in Goßaspach etwas gutzumachen

von
erstellt am 07.Apr.2016 | 05:00 Uhr

Auf einen nicht unbekannten, aber doch neuen Gegner trifft Hansas Mittelfeldabräumer Dennis Erdmann in gewisser Weise am Freitag. Denn obwohl der 25-Jährige auch beim Hinspiel in der 3. Fußball-Liga im Ostseestadion gegen die Sonnenhof Großaspach in der Start-Elf stand, wirkte er aktiv lediglich acht Minuten am Spielgeschehen mit – er bekam die rote Karte wegen einer Grätsche. „Ich kann mich noch gut an die Situation erinnern: Das passierte alles relativ schnell, hat mich auch geärgert, aber mittlerweile habe ich das abgehackt. Freitag ist ein neues, ein anderes Spiel, da passiert das nicht“, so „Erde“. Die Hanseaten verloren in der Hinrunde schließlich mit 1:3 (0:2).

Für ihn ist die späte Anstoßzeit etwas Positives: „Ein Abendspiel hat immer etwas Besonderes – mit dem Flutlicht. Ich persönlich habe dann immer das Gefühl, dass ich leistungsfähiger bin – hoffentlich ist es dieses Mal ebenso“, sagt er. Zumal sich die Kicker seiner Ansicht nach bisher bei Abendspielen gut präsentierten, „dabei müssen wir aber ganz schnell die Partie in Köln vergessen“, räumt er ein.

Der einzige Nachteil für die Hanseaten könnte die Anreise sein. Bereits heute macht sich Chefcoach Christian Brand mit seiner Truppe auf den Weg in das gut 800 Kilometer entfernte Großaspach. „Wir sind dann 12 oder sogar 13 Stunden unterwegs, zwischendurch dann noch eine Trainingseinheit, aber trotzdem wird es schwer sein, eine solch lange Bustour aus den Knochen zu kriegen. So etwas ist auch immer anstrengend“, sagt Erdmann. Eine Einheit vor Ort Freitagmorgen soll dabei helfen. „Da kriegen wir ein Gefühl für die Gegebenheiten, das ist vielleicht ganz gut.“

Sobald der Anpfiff ertönt, wird der Fokus allerdings vorhanden sein, versichert er. „Es muss unser Ziel sein, zu gewinnen. Das wäre ein weiterer wichtiger Schritt für den Klassenerhalt. Und um mehr darf es nicht gehen. Für Großaspach ist die Partie auch wichtig, weil sie noch oben dabei sind. Aber davon dürfen wir uns nicht beeindrucken lassen.“

Dass der 25-Jährige gegen den aktuellen Tabellenvierten erneut auf der Sechs spielen wird, ist aufgrund seiner konstanten Leistungen in den zurückliegenden Partien wahrscheinlich – doch wer agiert neben dem Abräumer? „Das weiß ich auch noch nicht. Vielleicht bin ich auch, wie in den beiden jüngsten Spielen, alleine. Möglicherweise ist auch mal wieder ein eher spielfähigerer Akteur neben mir. Das kommt auf die Ausrichtung des Trainers an, solange ich der Mannschaft – wie auch immer – helfen kann, ist das in Ordnung. Wenn man mal ehrlich ist, ist das heutige Fußballspiel nur auf wenigen Positionen tatsächlich fest gebunden – vielleicht der Torwart und wohl noch der Stürmer“, sagt er mit einem Schmunzeln und ergänzt: „Aber es ist egal, wer neben mir steht, ich vertraue jedem der Jungs im Team – also sollte das überhaupt kein Problem darstellen.“

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