FC Hansa Rostock : Denkpause für Pascal Breier?

Pascal Breier
Pascal Breier brachte den FC Hansa auf die Siegerstraße.

Nach einigen vergebenen Chancen könnte der Stürmer des Drittligisten Hansa Rostock auf die Bank rotieren.

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23. März 2018, 08:00 Uhr

Fünf Drittliga-Spiele ohne Sieg: Am Samstag im Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena (14 Uhr Ostseestadion) will der FC Hansa Rostock endlich seine kleine Ergebniskrise beenden. Doch dazu benötigen die Ostseestädter in jedem Fall mindestens ein Tor. Zuletzt gab es zweimal in Folge keinen eigenen Treffer. Einer, der dafür normalerweise zuständig ist, ist Pascal Breier. Aber der Winterpausen-Neuzugang hat momentan eine Ladehemmung. „Er lief in Zwickau alleine auf das Tor zu, hätte gegen Paderborn das 3:1 machen können und auch in Aalen, wo wir nicht gut gespielt haben, tauchte er beim Stand von 0:0 alleine vor dem Tor auf und machte eigentlich fast alles richtig – nur eben traf er das Tor nicht. Und zuletzt in Großaspach hat er über das Tor geschossen. Pascal hatte in den vergangenen Spielen seine Chancen, doch macht er derzeit eine ähnliche Phase durch wie Soufian Benyamina in der Hinrunde. So ist das bei Stürmern. Mal treffen sie wie aus dem Nichts und manchmal eben auch nichts“, sagt Hansa-Coach Pavel Dotchev und fügt an: „Es ist eben ein schmaler Grat zwischen Erfolg und Misserfolg. Schießt Pascal vielleicht zwei Tore, könnten wir fünf bis sechs Punkte mehr auf unserem Konto haben.“

Im Herbst setzte der 52-Jährige Benyamina auf die Bank, um ihn zu schützen und etwas aus der Schusslinie zu nehmen. Damit hatte der Fußball-Lehrer Erfolg. Mittlerweile hat der Angreifer schon elf Saisontore erzielt.

Ist eine Denkpause auch ein probates Mittel, um jetzt Pascal Breier den Torriecher zurückzugeben? Pavel Dotchev hat diese Möglichkeit in jedem Fall im Hinterkopf. Allerdings will er vor seiner Entscheidung das heutige Abschlusstraining (14 Uhr) noch abwarten, zumal sich Soufian Benyamina in Großaspach eine leichte Knieblessur zugezogen hatte. „Vielleicht kommt Pascal von der Bank. Das ist in jedem Fall eine Variante, über die ich nachdenke. Wir müssen allerdings abwarten, was mit ,Soufi‘ ist. Ich denke jedoch, dass es nicht so schlimm ist und er gegen Jena spielen kann. Aber wenn Pascal vom Kopf her zu sehr belastet ist, hätte ich auch kein Problem damit, wenn Tim Väyrynen von Beginn an spielen würde“, erklärt Dotchev.

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