FC Hansa Rostock : Den nächsten Schritt gehen

Auch am Strand von Warnemünde bringen sich die Hansa-Keeper um Marcel Schuhen in Form.
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Auch am Strand von Warnemünde bringen sich die Hansa-Keeper um Marcel Schuhen in Form.

Marcel Schuhen will kurz- und langfristig den Platz im Hansa-Tor behaupten.

svz.de von
02. Juli 2015, 08:00 Uhr

Stammkeeper bei einem Traditionsclub in der 3. Fußball-Liga zu werden, hat sich Hansa-Schlussmann Marcel Schuhen für die kommende Saison auf die Fahnen geschrieben. Denn der 22-Jährige, der im Winter vom 1. FC Köln II an die Ostsee wechselte und seitdem jedes Pflichtspiel absolvierte, sieht „den nächsten Schritt erst noch in der Mache. Ich konnte mein Können ein halbes Jahr unter Beweis stellen. Jetzt habe ich meinen Vertrag um zwei Jahre verlängert, um längerfristig zu zeigen, was ich kann. Erst dann ist es der nächste Schritt.“

Trotz guter Leistungen von Schuhen blieb Hansa in der abgelaufenen Saison mit 68 Gegentreffern die Schießbude der Liga. Ein Wert, der den Keeper allerdings nur am Rande interessiert. „Ich bin kein Freund von Statistiken. Unser primäres Ziel war es, in der Klasse zu bleiben“, so Schuhen, der aber auch bestätigt: „Natürlich geht man als Keeper mit dem Ziel in die neue Saison, so wenig Gegentore wie möglich zu kassieren.“

Dass die Ostseestädter in der Sommerpause erneut einen personellen Umbruch durchführten, sieht der gebürtige Rheinländer eher als Chance an: „Im Winter war es genauso. Mit mir liefen in der Abwehr vier Neuverpflichtungen auf und es hat auch funktioniert. Man merkt es jetzt schon im Training, dass die Abläufe immer besser werden. Auch in den Testspielen kann man das schon sehen, wenngleich es noch keine hochklassigen Gegner waren.“

Im Duell um die Nummer eins beim FC Hansa muss er sich erneut mit Johannes Brinkies auseinandersetzen. „Zwischen uns gibt es keine Probleme. Wir kommen gut miteinander klar. Letztlich hauen wir uns beide voll ins Training rein und am Ende entscheidet der Trainer, wen er aufstellt.“

Aufgrund der stabilen Leistungen in der Rückrunde dürfte Schuhen einen kleinen Vorteil besitzen, den er in den Testspielen gegen unterklassige Konkurrenz nicht leichtfertig herschenken will. „Das sind für die Torhüter die schwierigsten Spiele. Man muss über die gesamte Zeit die Konzentration extrem hochhalten. Wenn dann eben ein Ball aufs Tor kommt, muss man ihn halten, weil man sonst dementsprechend nicht gut aussieht. Von daher ist es auch gut, dass ich im letzten Spiel die Null geschafft habe“, so Schuhen mit einem kleinen Seitenhieb in Richtung Brinkies, der beim 3:1 gegen den Rostocker FC beim Gegentreffer nicht die beste Figur abgab.

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