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Hansas Sportvorstand : Den Mannschaftskern erhalten

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Aus der Onlineredaktion

Hansa-Sportvorstand René Schneider über den Kader für die kommende Spielzeit und das morgige Landespokal-Halbfinale

Mit dem 2:0-Sieg bei Werder Bremen II in der 3. Fußball-Liga hat der FC Hansa nun 46 Zähler – und somit sein selbst gesetztes Ziel von 45 Punkten sogar übertroffen. Die Planungen für die kommende Drittliga-Saison können also in Angriff genommen werden. NNN-Redakteurin Marie Boywitt sprach dazu mit dem Sportvorstand des FC Hansa, René Schneider.

Der FC Hansa hat nun 46 Punkte, kann Ihrer Meinung nach in dieser Saison noch etwas passieren?
René Schneider: Ich denke, es kann noch viel passieren – nach oben wie nach unten. Im Fußball ist alles möglich. Solange wir nicht hundertprozentig durch sind und rechnerisch die Klasse geschafft haben, muss man immer damit rechnen. Wir gucken aber nach vorn und gehen mit breiter Brust in unser Heimspiel gegen Wiesbaden und wollen am Wochenende den Sack dann endgültig zu machen.


Insgesamt 14 Verträge laufen zum Ende der Saison aus – darunter auch von Stammspielern…
Wir haben bisher ein bisschen abgewartet, um auch Planungssicherheit zu haben. Wir haben aber mit den Spielerberatern schon länger Kontakt. Dementsprechend sind wir voll im Fahrplan. Wir werden mit allen Jungs reden, egal ob verlängert oder nicht.


Was ist mit Dennis Erdmann – ist er ein Kandidat, bei dem ein Fragezeichen steht?
Dennis ist genauso ein Spieler wie Ronny Garbuschewski oder Marcus Hoffmann, bei denen der Vertrag ausläuft. Es ist immer ein Ziehen – es ist ja nicht nur unsere Seite, der Spieler hat auch Mitspracherecht, es geht um finanzielle Sachen, da ist man oftmals auch immer etwas auseinander. Wir hoffen natürlich, dass wir mit den Spielern, mit denen wir verlängern wollen, schnellstmöglich eine Einigung erzielen. Daran arbeiten wir unter Hochdruck.


Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Drittliga-Spieler aus?
Die Liga spiegelt das wider, was Fußball ausmacht: Eine geschlossene Mannschaftsleistung steht an erster Stelle. Es gibt hier keine überragenden Fußballer, die die Spiele entscheiden. Die mannschaftliche Geschlossenheit ist der Schlüssel, um erfolgreich zu sein.


Wird es einen großen Kaderumbruch zur neuen Spielzeit geben?
Wir werden jetzt nicht 14 Spieler gehen lassen und genauso viele holen. Ich glaube, wir haben diese Saison bewiesen, dass die Mannschaft intakt ist. In dieser Mannschaft haben wir sehr viel Potenzial. Wir wollen den Kern zusammenlassen, uns aber punktuell verstärken.


Wie schwierig macht die U23-Regel in der 3. Liga die Kaderplanung – wie kompatibel sind Ausbildung von Spielern und gleichzeitig ein Aufstiegsplan?
Das wäre nur ein Alibi, wenn wir sagen würden, dass es nur an dieser Regel liegt – die anderen Vereine haben die gleichen Vorgaben. Dementsprechend müssen wir uns da so gut aufstellen, dass wir bestmöglich diese Positionen besetzen.

Im Viertelfinale des Landespokals haben sich die Profis schwer getan – haben Sie eine Erklärung dafür?
Es wäre eine Katastrophe für den Verein gewesen, wenn wir rausgeflogen wären. Die Mannschaft war im Prinzip gut eingestellt, aber wie das manchmal so ist, fehlen gegen unterklassige Gegner dann doch ein oder zwei Prozent. Gegen eine Mannschaft wie Greifswald kann man dann schlecht aussehen. Wir haben uns die Jungs zur Brust genommen – gerade der Trainer. Gegen eine solche Mannschaft muss eine andere Leistung abgerufen werden – und das Spiel vernünftig gewinnen. Jetzt wollen wir Torgelow schlagen, ins Finale einziehen und den Pokal holen.


Wie wichtig ist ein Sieg im Landespokal – und das Erreichen der 1. Hauptrunde im DFB-Pokal?
Für uns in der 3. Liga wäre es fatal, die Einnahmen aus dem DFB-Pokal nicht zu haben. Die fließen schließlich auch in das Budget für die Kaderplanung.

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erstellt am 25.Apr.2017 | 05:00 Uhr

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