zur Navigation springen

FC HANSA ROSTOCK : Defensivarbeit von allen gefordert

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas Stürmer Julius Perstaller hofft morgen in Chemnitz auf sein erstes Tor in der 3. Fußball-Liga

von
erstellt am 31.Jul.2015 | 08:00 Uhr

Kann Hansas Torhoffnung Julius Perstaller beim Punktspiel der 3. Fußball-Liga morgen beim Chemnitzer FC einen Treffer erzielen? Der Österreicher ist momentan die einzige Option im Angriff für Trainer Karsten Baumann. „Als Stürmer möchte man immer unbedingt ein Tor machen. Aber da ich alleine bin, verspüre ich nicht den großen Druck“, sagt der 26 Jahre alte Perstaller zuversichtlich.

Zum Auftakt vorigen Sonnabend gegen den SV Werder Bremen II konnte er das runde Leder einfach nicht im Tor versenken – Christian Bickel kam ihm da mit dem Elfmeter zum 1:0 (41.) zuvor. Trotz vieler Mühen hat es noch nicht geklappt für Perstaller. „Es ist schade, dass wir vor so vielen Fans verloren haben. Nach der bitteren Niederlage haben wir Grundsätzliches analysiert und wollen es jetzt besser machen“, sagt der Stürmer.

Insbesondere das Defensivverhalten bedarf bis morgen einer Veränderung: „Wir sind zu oft in Konter gelaufen. Die Tore sind nicht die Probleme einzelner Spieler gewesen, sondern der gesamten Truppe“, fasst Baumann zusammen. In der Partie in Chemnitz sind dann alle für die Defensivarbeit gefordert – auch Julius Perstaller. „Er hat sich schon gegen Werder gesteigert. In der ersten Halbzeit fand er nicht so richtig ins Spiel. In der zweiten machte er es dann besser, hat mehr Zweikämpfe gewonnen, mehr Bälle festgemacht und abgelegt. Aber insgesamt muss er sich noch mehr zutrauen“, sagt Baumann über seinen Mann mit der Rückennummer 9.

Im Training gaben sich die Jungs gegenseitig Tipps, um die Pleite schnell abzuarbeiten. „Wir wollen – auch in der Defensive – mit der gesamten Mannschaft eine Einheit bilden“, versichert der Österreicher. Dies wird auch nötig sein für das Ost-Duell beim Chemnitzer FC. „Ich weiß, dass sie einen aggressiven Fußball spielen. Angst habe ich aber keine. Wir müssen einfach dagegenhalten und dann punkten“, so Perstaller.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen