Hansa Rostock : Das wird ein heißes Eisen

Auf Werder Bremen II traf der FC Hansa bislang nur in der Saison 2010/11. Es gab zwei 2:0-Siege, im Hinspiel (auswärts) war auch Tobias Jänicke dabei. Nach drei Jahren in Dresden bzw. Wiesbaden kehrte „Tobi“ – hier beim 1:1 im Test gegen Werder Bremen I gegen den Ex-Rostocker Assani Lukimya – jetzt nach Rostock zurück und wurde gleich Mannschaftskapitän.
Foto:
Auf Werder Bremen II traf der FC Hansa bislang nur in der Saison 2010/11. Es gab zwei 2:0-Siege, im Hinspiel (auswärts) war auch Tobias Jänicke dabei. Nach drei Jahren in Dresden bzw. Wiesbaden kehrte „Tobi“ – hier beim 1:1 im Test gegen Werder Bremen I gegen den Ex-Rostocker Assani Lukimya – jetzt nach Rostock zurück und wurde gleich Mannschaftskapitän.

Co-Trainer Uwe Ehlers hat den jungen, spielstarken Gegner beobachtet: „Wir sollten gewarnt sein“

von
25. Juli 2015, 07:30 Uhr

Endlich geht es wieder los! Der FC Hansa startet heute um 14 Uhr im Ostseestadion gegen Aufsteiger SV Werder Bremen II in die neue Saison der 3. Fußball-Liga, und alle eint die Hoffnung: Bloß nicht noch einmal so ein Seuchenjahr wie 2014/15, als sich die Rostocker letztlich auf dem ersten Nichtabstiegsplatz mit Müh und Not retteten.

Doch nicht nur der Sportliche Leiter Uwe Klein ist zuversichtlich: „Haben wir keine oder nur wenige Verletzte, gehe ich davon aus, dass wir definitiv nicht so eine Saison spielen wie die letzte. Wir wollen mit drei Punkten starten, wären auch mit einem schmutzigen 1:0 zufrieden.“


Baumann: Äußerst schweres Spiel für uns


„Das wird ein äußerst schweres Spiel für uns“, warnt gleichwohl Trainer Karsten Baumann und nennt die Vorzüge des Kontrahenten: „Die haben in der Regionalliga Nord einen Riesenrückstand auf den Hamburger SV II aufgeholt (zwölf Punkte nach dem 16. von 34 Spieltagen – d. Red.),
sie sind technisch gut ausgebildet, schnell, auch körperlich gut beieinander. Wir haben uns aber auch ordentlich vorbereitet.“

Bremen II hatte sich in der Meisterschaft 2014/15 letztlich mit 67 Punkten vor Wolfsburg II (64) und dem HSV II (62) durchgesetzt und in der Aufstiegs-Relegation knapp den Regionalliga-West-Meister Borussia Mönchengladbach II bezwungen (H 0:0, A 2:0 nach Verlängerung).

Hansa-Co-Trainer Uwe Ehlers hat den Auftaktgegner am vergangenen Wochenende
beobachtet, als jener den Lüneburger Sommercup für sich entschied. Die Grün-Weißen besiegten West-Regionalligist FC Schalke 04 II (5:3 mit drei Toren des 20-jährigen Marcel Hilßner) und im Finale den gastgebenden Nord-Regionalligisten Lüneburger SK (vollständiger Name: Lüneburger Sport-Klub Hansa von 2008!) mit 1:0. „In der Vorbereitung hat die zweite Mannschaft von Werder nur ein Spiel verloren. Wir sollten gewarnt sein“, lautet Ehlers’ Urteil. Die Bremer kämen mit einer jungen und spielstarken Mannschaft ins Ostseestadion, die zudem torhungrig sei: „Das wird ein heißes Eisen für uns.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen