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FC Hansa Rostock : Das war ein sehr hartes Stück Arbeit

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Hansa Rostock gewinnt gegen den Tabellenvorletzten VfL Osnabrück durch ein frühes und ein spätes Tor.

svz.de von
erstellt am 20.Okt.2017 | 21:09 Uhr

Den zweiten Heim-Dreier in Folge hatte der FC Hansa am Freitagabend zur Eröffnung des 13. Spieltages der 3. Fußball-Liga angestrebt gegen einen VfL Osnabrück, der aus den fünf Partien zuvor einen Punkt holte, einen von 15 möglichen… Die Rostocker schafften es auch, gewannen 2:0 (1:0) gegen den Vorletzten, aber es war ein eher glücklicher Sieg.

Trainer Dotchev hatte nach dem 0:1 in Jena angekündigt, dass sich etwas ändern müsse, und entfernte mit Alibaz (nicht mal im Kader) und Hilßner beide Flügelspieler aus der Start-Elf, setzte auch Spitze Benyamina auf die Bank. Dafür begannen Bouziane (zentral offensiv), Henning („Sechser“ neben Bischoff) sowie vorn Väyrynen. Wannenwetsch besetzte den rechten Flügel und Evseev den linken.

Der FC Hansa gab sofort die Richtung vor, und da die sogar auf vier Positionen veränderten Osnabrücker es ihm erleichterten, dauerte es nur gut sechs Minuten bis zum 1:0. Henning bringt nach der ersten Ecke der Partie den Ball hoch zur Mitte, Hüsing läuft ein und versenkt ihn mühelos per Kopf. Mitte der ersten Halbzeit war der erste Schwung allerdings abgeebbt, überließen die Weiß-Blauen dem Team in den blassgoldenen Kluften die Initiative. Bis auf zwei Ecken (23., 24.) passierte aber nichts Nennenswertes, mehrfach blockten die Hanseaten Schüsse der Gäste.

Doch urplötzlich waren die Rostocker wieder da: Konter Drei gegen Drei, Bouziane auf Väyrynen, der gerät ins Straucheln, Evseev ist da, aber nicht schnell genug, die VfL-Verteidiger klären mit vereinten Kräften (34.). Väyrynens Kopfball nach Hereingabe von Evseev geriet zu kraftlos (43.). In der Nachspielzeit der ereignisarmen ersten Hälfte ergab sich eine Riesen-Kopfballchance für den Osnabrücker Kapitän Groß, doch der war offenbar zu überrascht davon (45.+2).

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten ließen sich die Ostseestädter komplett das Spiel der jetzt klar tonangebenden Gäste aufdrücken, waren mit Defensivarbeit voll ausgelastet und durften froh sein über die Harmlosigkeit des VfL. Kam doch mal einer der Niedersachsen durch, wie nach knapp einer Stunde Tigges, später Reimerink (70.) und Wachs (79.), war Keeper Blaswich auf dem Posten.

Dotchev versuchte mit der Einwechslung von Hilßner und Benyamina gegenzusteuern. Und siehe da: Tolle Flanke von Nadeau, Väyrynen mit Kopfball aus Nahdistanz, unplatziert, dennoch stark gehalten von Torwart Gersbeck (71.). Auf der Gegenseite fast das 1:1 durch Danneberg, Hüsing rettet im allerletzten Moment (74.). Und da Hilpner in der Nachspielzeit noch  das 2:0 besorgte,  bekam Hansa den Dreier  über die Zeit. Peter Richter

Rostock: Blaswich – Nadeau, Hüsing, Riedel (V), Holthaus – Henning, Bischoff (V/85. Grupe) – Wannenwetsch, Bouziane (59. Hilßner), Evseev (68. Benyamina) – Väyrynen
Osnabrück: Gersbeck – Appiah, Groß (V), Susac, Wachs (V) – Renneke (65. Heider), Arslan, Klaas (65. Alvarez), Reimerink (75. Iyoha) – Danneberg, Tigges
Schiedsrichter: Bacher
Zuschauer: 10.000
Tore: 1:0 Hüsing (7.), 2:0 Marcel Hilßner (90+4)

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