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FC Hansa Rostock: Peter Schyrba gesperrt : „Dann stellt sich eben ein anderer da hin“

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Abwehrmann Schyrba war in allen 33 Saison-Partien des FC Hansa Rostock in der 3. Fußball-Liga dabei. Morgen beim Heimduell gegen den SV Sandhausen muss der Rechtsverteidiger zuschauen.

svz.de von
erstellt am 19.Apr.2011 | 11:09 Uhr

Abwehrmann Peter Schyrba war bislang in allen 33 Saison-Partien des FC Hansa Rostock in der 3. Fußball-Liga über die volle Distanz dabei. Morgen beim Heimduell gegen den SV Sandhausen muss der Rechtsverteidiger jedoch zuschauen. Beim 0:3 in Saarbrücken sah der 30-Jährige seine fünfte gelbe Karte. „Ich gönne es jedem, dass er spielt. Dann stellt sich eben ein anderer da hin“, erklärte Schyrba.
Aber ganz so einfach wird es nicht. Im Kader der Ostseestädter gibt es keinen Kicker, der prädestiniert ist für die Position. Am ehesten käme noch Björn Ziegenbein in Frage. Doch der Mittelfeldmann ist angeschlagen, konnte wegen Problemen mit dem Kreislauf in Saarbrücken nicht mitwirken und fehlte auch gestern beim Training. „Er war beim Arzt, und dort wurde eine Blutuntersuchung vorgenommen. Vielleicht hat er einen verschleppten Infekt. Er hat eine Spritze und Medikamente bekommen. Bei ihm müssen wir abwarten, wie er sich in den nächsten Tagen fühlt“, erklärte Hansa-Coach Peter Vollmann.

Der 53-Jährige wird sich auf einen Kompromiss einlassen müssen. Dabei hat er mehrere Gedankenspiele im Kopf. Zum einem könnte Michael Wiemann nach außen rücken und Hendrik Großöhmichen oder auch Kevin Pannewitz dessen Part in der Innenverteidigung übernehmen. Auch Tom Trybull wäre eine Alternative für hinten rechts.

„Peter Schyrba hat bislang eine konstante Saison absolviert. Er ist absolut verlässlich und ein guter Kopfballspieler, der uns jetzt fehlen wird. Daher werden wir vermutlich keinen kleinen Sportler aufbieten“, sagt Vollmann, der nach dem freien Sonntag mit dem Team gestern nach einer 30-minütigen Mannschaftssitzung eine Regenerationseinheit mit Laufgymnastik absolvierte: „Das ist in einer englischen Woche immer so. Aber natürlich macht es nach einem Sieg mehr Spaß.“ geri

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