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FC Hansa Rostock : Comeback nach 14 Jahren

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Heimpremiere von Neu-Coach Christian Brand: „Wir haben einen Plan im Kopf, wollen unser Spiel durchziehen.“

svz.de von
erstellt am 19.Dez.2015 | 08:00 Uhr

Auf den Tag genau nach 14 Jahren kehrt Christian Brand in Hansa-Diensten ins Ostseestadion zurück. Damals als Spieler unterlag er mit der Kogge im Bundesliga-Duell dem FC Schalke 04 mit 1:3. „So etwas gibt es nur im Fußball, aber das ist jetzt natürlich sehr weit weg, und wegen der Niederlage habe ich das Spiel schnell verdrängt“, sagt der 43-Jährige.

Heute ab 14 Uhr will er als neuer Chefcoach des aktuell Fußball-Drittligisten im Ost-Duell gegen den Chemnitzer FC seinen ersten Sieg als FCH-Trainer einfahren. Beim Debüt vorigen Sonntag beim SV Werder Bremen II langte es zu einem 1:1. „Ich freue mich sehr auf die große Kulisse, die hoffentlich da ist. Ich bin sehr gespannt auf das Spiel meiner Mannschaft. Ich glaube, dass wir den nächsten Schritt machen können“, sagt Brand.

Im Gegensatz zu Rostock zählt der CFC noch zur erweiterten Spitzengruppe, liegt fünf Zähler hinter Relegationsrang drei. „Wir müssen erst mal schauen, wie Chemnitz auftreten wird. Nichtsdestotrotz haben wir aber schon einen Plan im Kopf, wollen unser Spiel durchziehen“, erklärt der Hansa-Coach, der vor der Offensive der Gäste warnt: „Mit Ofosu, Fink und Löning haben sie im Angriff gefährliche Leute. Zudem schalten sie bei Ballgewinn schnell um. Da müssen wir aufpassen und immer eine numerische Überzahl in der Defensive herstellen.“

Mit dem erhofften Sieg könnte der FC Hansa die Abstiegsränge verlassen und über den Strich klettern. „Das ist vielleicht nur marginal, aber psychologisch wäre es natürlich gut, wenn man sich in der Winterpause auf einem Nichtabstiegsplatz befindet. Inwiefern das für den Saisonverlauf eine Rolle spielt, vermag ich nicht einzuschätzen. Man hat aber das Gefühl, dass man einen ersten kleinen Schritt geschafft hat“, so Brand. „Es ist schade, dass wir da jetzt stehen. Die Gründe kennen wir und versuchen sie abzustellen, damit wir zum Winter über dem Scheißstrich stehen“, bringt es Marcus Hoffmann auf den Punkt.

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