zur Navigation springen

Dem Hansa-Trainer ist es zu ruhig auf dem Platz : Coach Vollmann fordert mehr Kommunikation

vom

Ziemlich ruhig ging es am Donnerstag anfangs im Training beim FC Hansa Rostock zu. Bis Chefcoach Peter Vollmann die Einheit unterbrach und das Team im Mittelkreis zusammenrief.

svz.de von
erstellt am 21.Jul.2011 | 07:28 Uhr

Rostock | Ziemlich ruhig ging es am Donnerstag Vormittag anfangs im Training beim Fußball-Zweitligisten Hansa Rostock zu. Bis Chefcoach Peter Vollmann die Einheit unterbrach und das Team im Mittelkreis zusammenrief. Mit einer energischen Ansprache forderte der 53-Jährige die Spieler dazu auf, mehr Kommunikation auf dem Platz zu betreiben. "Ihr müsst mehr miteinander reden", sagte der Fußball-Lehrer mit einem energischen und eindringlichen Ton.

In der anschließenden Spielform beherzigten die Kicker die Forderung Vollmanns, gingen wesentlich lautstarker zu Werke. "Wir brauchen einen gute Trainingsatmosphäre. Dabei muss man viel reden und laut sein", erklärte der Coach und zog einen Vergleich zur vergangenen Saison: "Es war ähnlich wie vor der Partie in Saarbrücken (0:3 - d. Red.). Da sind wir auch mit erhobenen Händen aus dem Bus gestiegen, und alle haben schon gejubelt. Doch es musste auch noch das Spiel absolviert werden. Am letzten Sonntag war es genauso. Nach dem Test gegen Brøndby Kopenhagen (2:1 - d. Red.) sind wir auch bereits mit erhobenen Händen ins Duell mit Paderborn gegangen. Und das Ergebnis kennen wir."

Trotzdem hält es der Trainer jetzt nicht für angebracht Trübsal zu blasen. "Wir brauchen jetzt nicht den Kopf hängen zu lassen, sondern brauchen eine positive Stimmung. Natürlich darf auch gelacht werden. Das ist wichtig, damit man auch Spaß bei der Arbeit hat. Am wichtigsten ist aber, dass wir auf dem Platz miteinander sprechen und die Ideen den anderen auch mitteilen und eben nicht kalt alles hinnehmen", so Peter Vollmann.

Rostocks Kapitän Sebastian Pelzer versteht die Einwände des Trainers. "Wenn wir mehr reden, dann kann man schon von vornherein viele Probleme verhindern und sich einige Laufwege sparen", sagte der Routinier.

Doch an der Kommunika-tion allein habe es nicht gelegen, dass der Auftakt gegen Paderborn in die Hose ging. "Wir haben einige Punkte zu verbessern. Vor allem müssen wir uns wieder auf unser Spiel konzentrieren und dieses dann durchziehen. Auch benötigen wir eine größere Kompaktheit im Zentrum. Und das hängt nicht nur von der Abwehr ab, sondern da ist die gesamte Mannschaft gefordert", erklärte "Pelle", der die Schlappe gegen die Ostwestfalen aber nicht überbewerten will: "Darüber sollten wir jetzt nicht mehr allzu lange nachdenken. Wir haben die Partie analysiert und konzentrieren uns jetzt auf die nächste Aufgabe." Und die führt die Ostseestädter am Sonntag (15.30 Uhr) nach Dresden. "Wer dort nicht motiviert ist, dem ist nicht mehr zu helfen", sagte Pelzer.

>> HANSA INTERN

Pause für Robert Müller: Mittelfeldmann Robert Müller musste gestern eine Trainingspause einlegen. Der 24-Jährige hatte während der Mittwoch-Einheit einen Schlag auf die Wade bekommen. Bis zum Wochenende soll er aber wieder einsatzbereit zu sein. Heute steht eine Einheit um 15 Uhr auf dem Plan.
Kein Versand von Dresden-Karten: Die Abteilung Fanbetreuung weist
darauf hin, dass keine Tickets für das Auswärtsspiel am Sonntag in Dresden verschickt werden. Die Karten können im Fanhaus (heute und morgen von
10 bis 18 Uhr) abgeholt werden. Des Weiteren sind Billetts im Sonderzug sowie aus einem Transporter in der Nähe des Gästebereichs des Glücksgas-Stadions heraus erhältlich. Bestellbestätigungen sind dabei mitzuführen.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen